Bei einem schweren Unfall von zwei Autos an einer Tramhaltestelle in Berlin-Prenzlauer Berg ist ein Mann gestorben. Er stand auf dem Bahnsteig der Haltestelle an der Greifswalder Straße Ecke Grellstraße und wurde von einem Mast erschlagen, der von einem der Unfallautos umgerissen wurde, wie Sprecher von Polizei und Feuerwehr sagten. Ein Autofahrer, der auf der Greifswalder Straße stadteinwärts fuhr, sei gegen 10.10 Uhr auf der Kreuzung mit seinem Fahrzeug mit dem Wagen einer Autofahrerin zusammengestoßen. Die beiden Autos seien durch den Aufprall auf den Bahnsteig der Haltestelle geschleudert worden. Vier weitere Menschen seien verletzt worden, so die Polizei. Unter ihnen waren demnach auch Insassen der beiden Autos. Mindestens zwei Menschen erlitten schwere Verletzungen und wurden in ein Krankenhaus gefahren, wie es weiter hieß. Geschlecht und Alter der verletzten Menschen waren zunächst noch nicht bekannt. Seelsorger betreuten Augenzeugen, die unter Schock standen. Der Tramverkehr war stadteinwärts unterbrochen. Für den Einsatz von Feuerwehr und Polizei wurde die Unfallstelle weiträumig für mehrere Stunden für den Straßenverkehr gesperrt. Die Polizei forderte die Autofahrer auf: «Bitte umfahren Sie den Bereich möglichst weiträumig.» Die Experten der Polizei vermaßen den Unfallort mit einer Drohne und einem Scanner. «Dies dient einer besseren Rekonstruktion des Unfallhergangs», hieß es.
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Autos schleudern auf Bahnsteig – Mann von Mast erschlagen
Zwei Autos geraten nach einem Zusammenstoß auf einen Bahnsteig. Eines reißt einen Mast um. Das hat tragische Folgen.
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