Im Norden Italiens hat sich die Lage nach den Unwettern der vergangenen Tage etwas entspannt. In der 850.000-Einwohner-Stadt Turin, der Hauptstadt der Region Piemont, wurden alle Brücken über den Fluss Po wieder freigegeben. Allerdings führt der längste italienische Fluss immer noch viel mehr Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. In mehreren Regionen wie der Emilia-Romagna und der Lombardei werden weitere Regenfälle erwartet, sodass neue Überschwemmungen befürchtet werden. Vor allem in den Bergregionen gibt es immer noch Behinderungen. Im Aosta-Tal sind nach Angaben der Energiebetriebe immer noch 2.500 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Auch in anderen Gebieten fehlte weiterhin der Strom. In vielen Städten sind die Menschen nun mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Mancherorts steht immer noch Wasser in den Straßen. Anderswo müssen Straßen und Häuser von Schlick und Schlamm befreit werden. Zudem wurden durch den teils enormen Wind Bäume entwurzelt. Auch viele Autos wurden beschäftigt. Die Schäden gehen nach Schätzungen in die Millionen. Mindestens drei Menschen kamen in den vergangenen Tagen ums Leben. Besonders tragisch war ein Unfall in der Stadt Valdagno, wo ein Auto durch ein Loch in einer Brücke in einen Bach stürzte. Das Fahrzeug mit zwei Männern im Alter von 64 und 21 Jahren - Vater und Sohn - wurde von den Wassermassen mitgerissen. Die Leichen wurden dann mehrere Kilometer talwärts entdeckt.Millionenschäden nach heftigen Regenfällen
Bildnachweis: © Jason Tschepljakow/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Aufräumen nach Unwettern in Italien - Gefahr nicht gebannt
Der Regen lässt langsam nach. Aber immer noch leiden im Norden Italiens viele Menschen unter den enormen Wassermassen, die vom Himmel kamen.
Meistgelesene Artikel
Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.
- 19. Juni 2026
Neue Radservicestation am Ludgeriplatz
Luftpumpe und Werkzeug stehen kostenlos zur Verfügung / Haus der Nachhaltigkeit übernimmt Instandhaltung
- 21. Juni 2026
Paläoaquarium macht Urzeit-Meere digital erlebbar
Spende der Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht neuen Höhepunkt für Ausstellung im LWL-Museum für Naturkunde
Neueste Artikel
Tödliches Ende eines Schulausflugs: Mindestens 20 Schulkinder sterben bei einem schweren Busunglück in Uganda. Es gibt Dutzende Verletzte.
- 17. Juli 2026
Ein Toter nach Schüssen im Norden Dänemarks
Vor einem brennenden Gebäude in Jütland geraten Polizisten unter Beschuss. Ein Zivilist überlebt nicht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Tödliches Ende eines Schulausflugs: Mindestens 20 Schulkinder sterben bei einem schweren Busunglück in Uganda. Es gibt Dutzende Verletzte.
- 17. Juli 2026
Ein Toter nach Schüssen im Norden Dänemarks
Vor einem brennenden Gebäude in Jütland geraten Polizisten unter Beschuss. Ein Zivilist überlebt nicht.












