Nach dem Angriff mit einer Armbrust in einem Bremerhavener Gymnasium wird der Tatverdächtige in einer Psychiatrie auf seine Schuldfähigkeit untersucht. Der 21-Jährige sei auf Anordnung des Amtsgerichts bereits in der vorigen Woche aus der Untersuchungshaft in eine psychiatrische Einrichtung verlegt worden, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Constien. Ob der Tatverdächtige schuldfähig sei oder nicht, lasse sich dort besser feststellen als in einer Justizvollzugsanstalt. Am Tatvorwurf ändere die einstweilige Unterbringung nichts. Die bei dem Angriff vor drei Wochen schwer verletzte Mitarbeiterin der Schule sei inzwischen außer Lebensgefahr. «Ihr Zustand ist stabil», sagte der Oberstaatsanwalt. Der Tatverdächtige soll mit einer Armbrust auf sie geschossen haben. Außerdem soll er mit einer Schreckschusspistole Schüsse in die Luft abgegeben haben, sagte Constien. Kurz nach der Tat nahm die Polizei den Mann in der Nähe des Tatorts fest. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Er mache weiterhin von seinem Schweigerecht Gebrauch, sagte Constien.Schulmitarbeiterin außer Lebensgefahr
Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa/Archivbild
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Armbrust-Angriff an Schule: Verdächtiger in Psychiatrie
Dort soll laut Staatsanwaltschaft die Frage der Schuldfähigkeit geklärt werden. Der 21-jährige Tatverdächtige schweigt seit seinem Armbrust-Angriff an einer Schule in Bremerhaven.
Meistgelesene Artikel
- 16. September 2026
Kinderrechtefest 2026 im Südpark: Gemeinsam für die Rechte der Kinder
Mehr als 60 Einrichtungen und Organisationen beteiligen sich mit kostenfreien Mitmachaktionen sowie Spiel-, Sport- und Kreativangeboten.
- 16. September 2026
Fünftes naturkundliches Ehrenamtsforum
Naturforschung im LWL-Museum für Naturkunde erleben
- 24. September 2026
Coesfeld: 36-Jährige tödlich verletzt
Tatverdächtiger 43-jähriger Ehemann festgenommen / Polizei Münster richtet Mordkommission ein
Neueste Artikel
- 10. Oktober 2026
Angst vor der Spritze? Hören Sie Ihre Lieblingsmusik!
Mit der Lieblingsmusik ablenken - das tun viele Menschen in unangenehmen Situationen gern. Auch wenn ein Pieks ansteht, könnte das von Nutzen sein, zeigen Tests.
- 10. Oktober 2026
Gemeinsam statt einsam: Warum es Clubs zum Spazieren gibt
Vom mulmigen Gefühl zur neuen Clique: Wie das Spazieren durch die eigene Stadt dabei helfen kann, neue Menschen kennenzulernen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Oktober 2026
Angst vor der Spritze? Hören Sie Ihre Lieblingsmusik!
Mit der Lieblingsmusik ablenken - das tun viele Menschen in unangenehmen Situationen gern. Auch wenn ein Pieks ansteht, könnte das von Nutzen sein, zeigen Tests.
- 10. Oktober 2026
Gemeinsam statt einsam: Warum es Clubs zum Spazieren gibt
Vom mulmigen Gefühl zur neuen Clique: Wie das Spazieren durch die eigene Stadt dabei helfen kann, neue Menschen kennenzulernen.











