Nach dem Angriff mit einer Armbrust in einem Bremerhavener Gymnasium wird der Tatverdächtige in einer Psychiatrie auf seine Schuldfähigkeit untersucht. Der 21-Jährige sei auf Anordnung des Amtsgerichts bereits in der vorigen Woche aus der Untersuchungshaft in eine psychiatrische Einrichtung verlegt worden, sagte Oberstaatsanwalt Oliver Constien. Ob der Tatverdächtige schuldfähig sei oder nicht, lasse sich dort besser feststellen als in einer Justizvollzugsanstalt. Am Tatvorwurf ändere die einstweilige Unterbringung nichts. Die bei dem Angriff vor drei Wochen schwer verletzte Mitarbeiterin der Schule sei inzwischen außer Lebensgefahr. «Ihr Zustand ist stabil», sagte der Oberstaatsanwalt. Der Tatverdächtige soll mit einer Armbrust auf sie geschossen haben. Außerdem soll er mit einer Schreckschusspistole Schüsse in die Luft abgegeben haben, sagte Constien. Kurz nach der Tat nahm die Polizei den Mann in der Nähe des Tatorts fest. Ihm wird versuchter Mord vorgeworfen. Er mache weiterhin von seinem Schweigerecht Gebrauch, sagte Constien.Schulmitarbeiterin außer Lebensgefahr
Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa/Archivbild
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Armbrust-Angriff an Schule: Verdächtiger in Psychiatrie
Dort soll laut Staatsanwaltschaft die Frage der Schuldfähigkeit geklärt werden. Der 21-jährige Tatverdächtige schweigt seit seinem Armbrust-Angriff an einer Schule in Bremerhaven.
Meistgelesene Artikel
- 5. März 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch
Polizei Münster sucht Tatverdächtigen mit Phantombild
- 23. Februar 2026
Rentnerin fährt ins Wartezimmer des Lorenz & Schlotmann Kids Club
Kinderzahnärztliches Zentrum in Münster – Keine Verletzten
- 12. März 2026
Schwerer Verkehrsunfall auf Hammer Straße
Polizei Münster meldet: Drei Personen zum Teil schwer verletzt
Neueste Artikel
- 17. März 2026
Unbekannter erschießt zwei Menschen in Lokal
In den Morgenstunden betritt ein bewaffneter Unbekannter ein Lokal im hessischen Raunheim und schießt. Zwei Menschen überleben das Verbrechen nicht.
- 17. März 2026
Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. März 2026
Unbekannter erschießt zwei Menschen in Lokal
In den Morgenstunden betritt ein bewaffneter Unbekannter ein Lokal im hessischen Raunheim und schießt. Zwei Menschen überleben das Verbrechen nicht.
- 17. März 2026
Tod eines Jugendlichen in Eckernförde: Mann in Haft
Nach dem Tod eines 15-Jährigen in Eckernförde ermittelt die Polizei einen Tatverdächtigen. Der Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Was bislang bekannt ist.












