Eine versteckt auf dem Smartphone laufende App soll von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen Unterstützung bieten. Das Bundesinnenministerium fördert die Entwicklung der App nach Angaben vom Sonntag bis Ende 2026 mit 3,7 Millionen Euro. Die App werde derzeit in den Regionen Berlin und Hannover als Pilotprojekt angeboten und solle nach und nach auf mehrere Bundesländer ausgedehnt werden. Umgesetzt seien bereits ein Gewalttagebuch zur gerichtsverwertbaren Dokumentation von Übergriffen sowie Hinweise auf Unterstützungseinrichtungen. Hinzukommen soll ein lautloser Notruf für akute Gefahrensituationen. Geplant sei auch eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erklärte: «Häusliche Gewalt ist für viele Frauen ein furchtbarer Teil des Alltags. Niemand Statistisch betrachtet wurde 2022 an jedem dritten Tag eine Frau
Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden.
darf die betroffenen Frauen damit allein lassen. Ich freue mich,
dass mit der App des Vereins 'Gewaltfrei in die Zukunft' das
bestehende Hilfs- und Unterstützungssystem um einen weiteren
Baustein ergänzt wird.»
durch die Tat ihres Partners oder Ex-Partners getötet, hieß es in der Mitteilung. Insgesamt habe es mehr als 157.000 Opfer von vollendeten und versuchten Delikten der Partnerschaftsgewalt gegeben. Die Zahlen von polizeilich registrierter häuslicher Gewalt seien in den vergangenen fünf Jahren um 13 Prozent gestiegen.
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App soll Hilfe bei häuslicher Gewalt bieten
Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) tritt für die Entwicklung einer App ein, die von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen hilft. Es geht um Millionen Euro.
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