Nach der Todesfahrt von Mannheim am Rosenmontag hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 40-Jährigen erhoben. Dem Deutschen aus Ludwigshafen werde unter anderem Mord und versuchter Mord vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Mannheim mit. Bei der Fahrt wurden eine 83-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann getötet. 14 Menschen wurden verletzt, fünf von ihnen schwer. Laut der Mitteilung hat sich der Tatverdächtige weiterhin nicht zu der Tat und den Hintergründen eingelassen. «Die weiteren Ermittlungen haben keine Hinweise auf ein politisches Motiv ergeben», hieß es weiter. «Nach dem Ergebnis der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass er seit vielen Jahren an einer psychischen Erkrankung leidet.» Es sei daher nicht auszuschließen, dass er zum Zeitpunkt der Taten vermindert schuldfähig war.
Bildnachweis: © Boris Roessler/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Anklage erhoben nach Todesfahrt in Mannheim mit zwei Toten
Am Rosenmontag fährt ein 40-Jähriger durch die Mannheimer Fußgängerzone und erfasst Menschen mit seinem Auto. Eine Frau und ein Mann sterben. Die Staatsanwaltschaft sieht kein politisches Motiv.
Meistgelesene Artikel
- 17. Februar 2026
26-Jähriger nach Messerangriff in Havixbeck in Untersuchungshaft
Richter erlässt Haftbefehl gegen Sendener
- 23. Februar 2026
Rentnerin fährt ins Wartezimmer des Lorenz & Schlotmann Kids Club
Kinderzahnärztliches Zentrum in Münster – Keine Verletzten
Die Kinder der Handorfer Schule haben den Wettbewerb des Kinderschutzbundes Münster „Mission Demokratie – die Challenge“ gewonnen.
Neueste Artikel
Vorschläge online oder postalisch bis zum 22. März einreichen
- 5. März 2026
Kölner Dom kostet Touristen ab Juli Eintritt
Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Das soll sich für Touristen bald ändern. Was bisher bekannt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. März 2026
Kölner Dom kostet Touristen ab Juli Eintritt
Rund sechs Millionen Menschen besuchen jährlich die wohl berühmteste deutsche Kirche, den Kölner Dom. Bislang war das kostenlos. Das soll sich für Touristen bald ändern. Was bisher bekannt ist.
Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in einem Regionalzug sprechen sich die Länderchefs für eine breite Einführung dieser Kleinkameras aus. Die Bodycams sollen bestimmte Eigenschaften haben.











