Bei einem Angriff mit einer ätzenden Substanz sind in London eine Frau und ihre zwei Kinder verletzt worden. Zudem zogen sich neun weitere Menschen Verletzungen zu, darunter Passanten, die den Opfern nach dem Vorfall am Mittwochabend helfen wollten, wie die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mitteilte. Ein Mann sei vom Tatort geflohen, teilte die Metropolitan Police mit. Später veröffentlichte sie das Foto einer Überwachungskamera in einem Supermarkt im Norden Londons, das den Gesuchten zeigen sollte. Demnach hat er selbst schwere Verletzungen im Gesicht, die ihn erkennbar machen. Ersten Ermittlungen zufolge kannte er die Mutter der Kinder. «Obwohl es sich offenbar um einen gezielten Angriff handelt, ist er eine gefährliche Person und wir müssen ihn dringend finden», teilte Superintendent Gabriel Cameron mit. Die Mutter im Alter von 31 Jahren und ihre beiden Töchter im Alter von acht und drei Jahren seien weiterhin im Krankenhaus. Drei weitere Frauen, die ihnen mutig zu Hilfe gekommen seien, hätten die Klinik mit leichten Verätzungen verlassen können. Ebenfalls leicht verletzt wurden ein weiterer Helfer und fünf herbeigerufene Polizisten. Die Ermittler waren am Mittwochabend zum Tatort im südlichen Stadtteil Clapham gerufen worden. Bilder zeigten einen offenstehenden Wagen, die Straße war abgesperrt. Ihnen sei gemeldet worden, dass ein Mann ein Kind zu Boden geworfen habe, teilte die Polizei mit. Zudem soll mit einer Substanz geworfen worden sein - die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um eine Lauge handelt. Die Mutter und ihre jüngere Tochter hätten wahrscheinlich «lebensverändernde» Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Die Hintergründe der Tat waren unklar, festgenommen wurde zunächst niemand. Der Mann soll versucht haben, mit einem Auto zu flüchten, dabei einen Unfall gebaut haben und dann zu Fuß geflohen sein. Die Polizei rief Menschen auf, sich mit Hinweisen zu melden.
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Angriff mit ätzender Substanz: Mehrere Verletzte in London
In der britischen Hauptstadt werden mehrere Menschen behandelt, weil sie bei einem Angriff mit einer Chemikalie in Berührung kommen. Darunter ist eine Mutter mit zwei Kindern.
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