Nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs im Himalaya haben Einsatzkräfte das 22. Todesopfer geborgen. Dies teilte ein nepalesischer Armeesprecher am Dienstagmorgen auf Twitter mit. Die Leichen seien von der Unglücksstelle auf mehr als 4000 Metern im Vorgebirge des Himalayas mit einem Helikopter in die Hauptstadt Kathmandu geflogen worden, berichteten örtliche Medien. Die Leichen sollten identifiziert und anschließend an die Angehörigen übergeben werden. Neben 2 Deutschen aus Hessen waren auch 16 Nepalesen und 4 Inder an Bord. Nach Polizeiangaben hätten die Bergungsarbeiten wegen schlechten Wetters länger als erwartet gedauert. Am Dienstag sei auch die Blackbox gefunden worden, sagte ein Mitarbeiter des Bergungsteams der Deutschen Presse-Agentur. Die Flugsicherung hatte am Sonntagmorgen den Kontakt zu der Maschine der nepalesischen Fluggesellschaft Tara Air verloren. Der Flieger war mit 19 Passagieren und 3 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Pokhara - einem beliebten Touristenziel rund 200 Kilometer westlich von Kathmandu - nach Jomsom gewesen, ein eigentlich rund 15 bis 20 minütiger Flug. Die Flugroute Pokhara-Jomsom gilt als eine der unfallträchtigsten Strecken in Nepal. Seit 1997 starben nach Angaben der «Nepali Times» bei 5 Flugzeugabstürzen auf dieser Strecke mindestens 74 Menschen.
Bildnachweis: © Uncredited/Fishtail Air/AP/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Alle Todesopfer aus abgestürztem Flugzeug geborgen
Die Route ist berüchtigt für ihre Flugzeugabstürze. Nun verunglückte erneut eine Maschine im Himalaya auf dem Weg von Pokhara nach Jomsom. Auch zwei Deutsche aus Hessen sind unter den Todesopfern.
Meistgelesene Artikel
Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.
- 1. August 2026
Partielle Sonnenfinsternis über Münster
Vortrag im LWL-Planetarium
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
Neueste Artikel
- 13. August 2026
Kleine Hitzewelle bringt bis zu 38 Grad nach Deutschland
Rund 12.500 Menschen starben laut RKI in diesem Jahr an den Folgen von Hitze. Jetzt wird es wieder heiß. Das wirft auch die Frage auf: Sollte das Grundgesetz für den Hitzeschutz geändert werden?
- 13. August 2026
Wassermangel bedroht die Wildtierwelt
Der Deutsche Tierschutzbund warnt: Einige Wildtiere kämpfen wegen Hitze und Trockenheit gerade ums Überleben. Was getan werden kann, um zu helfen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. August 2026
Kleine Hitzewelle bringt bis zu 38 Grad nach Deutschland
Rund 12.500 Menschen starben laut RKI in diesem Jahr an den Folgen von Hitze. Jetzt wird es wieder heiß. Das wirft auch die Frage auf: Sollte das Grundgesetz für den Hitzeschutz geändert werden?
- 13. August 2026
Wassermangel bedroht die Wildtierwelt
Der Deutsche Tierschutzbund warnt: Einige Wildtiere kämpfen wegen Hitze und Trockenheit gerade ums Überleben. Was getan werden kann, um zu helfen.











