In Ecuador sind acht abgetrennte menschliche Köpfe in Jutesäcken am Straßenrand entdeckt worden. «Verboten zu stehlen» stand auf Flugblättern am Fundort, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Ermittler gehen nach vorläufigen Angaben von Mord aus und vermuten als Motiv einen Machtkampf zwischen kriminellen Banden um die Kontrolle illegaler Geschäfte. Die Opfer seien acht bislang nicht identifizierte Männer. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben. Die Köpfe wurden laut Polizei in einer ländlichen Gegend von Naranjal in der Provinz Guayas an der Pazifikküste des südamerikanischen Landes gefunden. Erst im Januar waren an einem Touristenstrand fünf Köpfe entdeckt worden. Ecuador befindet sich seit mehreren Jahren in einer schweren Sicherheitskrise. Kriminelle Banden nutzen das Land als wichtigen Umschlagplatz für Kokain, das vor allem über Pazifikhäfen in Richtung USA und Europa geschmuggelt wird. Ecuador gilt dabei als Transitland für Drogen aus Kolumbien, Bolivien und Peru. Mehrere Gangs kämpfen um Routen und Einflussgebiete des lukrativen Drogengeschäfts. Die Gewalt hat zuletzt deutlich zugenommen.Gangs kämpfen um wichtige Routen und Einflussgebiete
Bildnachweis: © Cesar Munoz/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Acht abgetrennte Köpfe in Ecuador entdeckt
Ein grausiger Fund in Ecuador: Acht Männer wurden getötet, ihre Köpfe am Straßenrand entdeckt. Ermittler gehen von einem Machtkampf krimineller Gruppen aus.
Meistgelesene Artikel
- 16. September 2026
Kinderrechtefest 2026 im Südpark: Gemeinsam für die Rechte der Kinder
Mehr als 60 Einrichtungen und Organisationen beteiligen sich mit kostenfreien Mitmachaktionen sowie Spiel-, Sport- und Kreativangeboten.
- 16. September 2026
Fünftes naturkundliches Ehrenamtsforum
Naturforschung im LWL-Museum für Naturkunde erleben
- 24. September 2026
Coesfeld: 36-Jährige tödlich verletzt
Tatverdächtiger 43-jähriger Ehemann festgenommen / Polizei Münster richtet Mordkommission ein
Neueste Artikel
- 10. Oktober 2026
Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus
Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee machte Christa Pike zuletzt gesundheitliche Fortschritte. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.
- 10. Oktober 2026
Erste Bilanz: Keine Toten bei Erdbeben in Panama
Verglichen mit den jüngsten Erdbeben in Venezuela und Kolumbien fällt die erste Katastrophenbilanz in Panama recht glimpflich aus. Es gab mindestens 27 Verletzte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Oktober 2026
Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus
Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee machte Christa Pike zuletzt gesundheitliche Fortschritte. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.
- 10. Oktober 2026
Erste Bilanz: Keine Toten bei Erdbeben in Panama
Verglichen mit den jüngsten Erdbeben in Venezuela und Kolumbien fällt die erste Katastrophenbilanz in Panama recht glimpflich aus. Es gab mindestens 27 Verletzte.











