Bei der Kollision eines Militärhubschraubers mit einem Passagierflieger am 29. Januar in der US-Hauptstadt Washington war neuen Erkenntnissen zufolge die Ortungstechnologie des Helikopters abgeschaltet. Das sogenannte ADS-B-System, das im Sekundentakt Daten zu Position, Geschwindigkeit und Flughöhe liefere, sei zum Zeitpunkt des Absturzes nicht aktiv gewesen, sagte der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im US-Senat, Ted Cruz, der «New York Times» am Donnerstag (Ortszeit). Das ADS-B-System sei eine «zusätzliche Sicherheitsebene, um Abstürze zu verhindern». Fluglotsen müssten sich damit nicht ausschließlich auf die Radarverfolgung verlassen, die eine Verzögerung von mehreren Sekunden habe. Militärhubschrauber könnten das System aus Sicherheitsgründen abschalten, wenn Regierungsmitglieder an Bord seien. Dies sei aber in der Nacht des Absturzes nicht der Fall gewesen. Das US-Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Ermittlungen. Der Verkehrsausschuss war zuvor über den aktuellen Stand der Ermittlungen zu dem Unglück unterrichtet worden. Eine Passagiermaschine der American Airlines war nahe dem Hauptstadtflughafen Ronald-Reagan-Airport (DCA) mit einem Militärhubschrauber zusammengestoßen. Beide Maschinen stürzten in den Fluss Potomac. Die 64 Menschen an Bord des Flugzeuges und die 3 Insassen des Helikopters kamen ums Leben.
Bildnachweis: © Jose Luis Magana/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Absturz in Washington: Hubschrauber hatte Ortung deaktiviert
Rund eine Woche nach dem schweren Unglück in der US-Hauptstadt wird weiter nach der Ursache geforscht. Ein wichtiges Ortungssystem des Unglückshelikopters war den Ermittlungen zufolge abgeschaltet.
Meistgelesene Artikel
- 20. Januar 2026
Raub mit Schusswaffe auf Getränkegeschäft An der Kleimannbrücke
Polizei Münster sucht Zeugen
Dein Münster informiert
- 14. Januar 2026
Musical-Premiere Theater Münster: Der Graf von Monte Christo
Das Musical von Frank Wildhorn feiert am Samstag, 17.01.2026, 19.30 Uhr Premiere im Großen Haus
Neueste Artikel
- 13. Februar 2026
Ticket-Betrug am Louvre? Ermittlungsverfahren eingeleitet
Über Jahre hinweg sollen Menschen im weltberühmten Louvre-Museum mit falschen Tickets hantiert haben. Nun laufen Ermittlungsverfahren gegen neun Verdächtige.
- 13. Februar 2026
Bankschließfächer in Niedersachsen aufgebrochen
Diesmal geschah es in der Nähe von Bremen. Von den Tätern gibt es bislang keine Spur.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. Februar 2026
Ticket-Betrug am Louvre? Ermittlungsverfahren eingeleitet
Über Jahre hinweg sollen Menschen im weltberühmten Louvre-Museum mit falschen Tickets hantiert haben. Nun laufen Ermittlungsverfahren gegen neun Verdächtige.
- 13. Februar 2026
Bankschließfächer in Niedersachsen aufgebrochen
Diesmal geschah es in der Nähe von Bremen. Von den Tätern gibt es bislang keine Spur.












