In der vergangenen Wintersaison sind im österreichischen Bundesland Tirol 411.000 Autofahrer erwischt worden, die verbotenerweise einen Stau umfahren wollten. Allein auf der stark befahrenen Transitroute am Fernpass seien 173.000 Fahrzeuge registriert worden, die dem dortigen Stau auf kleineren Straßen ausweichen wollten, teilte das Land Tirol mit. Die Winterfahrverbote für den Ausweichverkehr galten auf bestimmten Strecken tagsüber jeweils an Wochenenden und Feiertagen vom 20. Dezember bis zum Ostermontag. «Die Erfahrungen aus mittlerweile acht Jahren Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz in Tirol zeigen, dass viele Durchreisende aus Unwissenheit oft blindlings auf Gemeindestraßen, manchmal sogar Forstwegen oder Langlaufloipen landen», schilderte Verkehrslandesrat René Zumtobel (SPÖ). Nun sei es immerhin gelungen, dass Anbieter von Navigationsgeräten die eigentlich gesperrten Ausweichrouten künftig nicht mehr anzeigten, hieß es. Wie rasch die Anbieter das in die Praxis umsetzten und Änderungen spürbar würden, werde der kommende Sommer zeigen. Die Fahrverbote für den Sommer sollen in wenigen Wochen in Kraft treten. Wer gegen das Verbot verstößt, muss mit einem Bußgeld rechnen.Langlaufloipe als Ausweichroute
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400.000 Autofahrer wollten Staus in Tirol umfahren
In Österreich dürfen in den starken Reisemonaten auf bestimmten Strecken Staus nicht umfahren werden. Jetzt legen die Behörden eine Bilanz vor. Die Zahl der erwischten Autofahrer ist hoch.
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