5. August 2025 / Aus aller Welt

32 Leichen in Massengrab in Mexiko entdeckt

In dem lateinamerikanischen Land werden über 100.000 Menschen vermisst. Viele dürften Opfer der Drogenkartelle geworden sein. Die Kriminellen töten ihre Gegner und verscharren sie in Massengräbern.

In dem Massengrab wurden 32 Leichen entdeckt. (Symbolbild)

Ermittler haben in einem Massengrab in Zentralmexiko 32 Leichen entdeckt. 15 Tote seien bereits identifiziert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Guanajuato mit. Einem Bericht der Zeitung «Milenio» zufolge handelt es sich um den größten Leichenfund in Guanajuato seit fünf Jahren. Die Toten wurden auf einem Grundstück in der Ortschaft La Calera nahe der Stadt Irapuato gefunden. Der Hintergrund war zunächst unklar.

Guanajuato ist ein wichtiger Industriestandort, der bis vor wenigen Jahren als relativ sicher galt. Aufgrund der Gewalt der Drogenkartelle gehört der Bundesstaat mittlerweile allerdings zu den gefährlichsten in Mexiko. In dem lateinamerikanischen Land gelten nach offiziellen Angaben mehr als 124.000 Menschen als vermisst. Viele von ihnen dürften von Verbrechersyndikaten verschleppt und ermordet worden sein.


Bildnachweis: © Daniel Resendiz/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Münster wird zum Herzstück der europäischen Batterieproduktion
Wirtschaft & Finanzen

Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.

weiterlesen...
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Entwarnung nach Sprengstoffverdacht in Mittelfranken
Aus aller Welt

Ein verdächtiger Gegenstand stoppt alle Züge in Treuchtlingen. Mit einem vergessenem Gepäckstück hat der Vorfall trotz Entwarnung nichts zu tun - die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.

weiterlesen...
Wal treibt im Greifswalder Bodden – möglicherweise tot
Aus aller Welt

Erneut ein Wal in der Ostsee: Das Tier wurde ohne Lebenszeichen im Greifswalder Bodden entdeckt – und soll nun untersucht werden.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Entwarnung nach Sprengstoffverdacht in Mittelfranken
Aus aller Welt

Ein verdächtiger Gegenstand stoppt alle Züge in Treuchtlingen. Mit einem vergessenem Gepäckstück hat der Vorfall trotz Entwarnung nichts zu tun - die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.

weiterlesen...
Wal treibt im Greifswalder Bodden – möglicherweise tot
Aus aller Welt

Erneut ein Wal in der Ostsee: Das Tier wurde ohne Lebenszeichen im Greifswalder Bodden entdeckt – und soll nun untersucht werden.

weiterlesen...