Ein 24-Jähriger soll in einer Wohnung in Bremen seine ein Jahr jüngere Schwester getötet haben. Der Tatverdächtige sei in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus widerstandslos festgenommen worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Mordkommission ermittele wegen eines Tötungsdelikts. Nach Polizeiangaben soll der 24-Jährige am Samstag kurz vor Mitternacht bei der Polizei angerufen und gesagt haben, er habe seiner Schwester etwas angetan. Die Einsatzkräfte fanden die leblose junge Frau in einem Zimmer der Wohnung. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb die 23-Jährige noch dort. Die Spurenlage deutet den Ermittlern zufolge darauf hin, dass die junge Frau durch Fremdeinwirkung starb. Weitere Details wurden zunächst nicht genannt. Ihr Bruder stehe im dringenden Tatverdacht, sie getötet zu haben, hieß es. Zum Tatzeitpunkt am späten Samstagabend hatten sich weitere Familienangehörige der Geschwister in der Wohnung aufgehalten, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Angehörigen wurden von den Ermittlern befragt. Beamte der Spurensicherung waren noch am frühen Sonntagmorgen am Tatort im Einsatz, das Haus war mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrt. Die Vorführung des Verdächtigen beim Haftrichter dauert noch an, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen sagte. Die Obduktion der Getöteten sei abgeschlossen. Zu den genauen Umständen des gewaltsamen Todes wurden aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben gemacht.
Bildnachweis: © ---/Nord-West-Media TV /dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
24-Jähriger soll seine Schwester getötet haben
Gab es ein Gewaltverbrechen innerhalb einer Familie? In Bremen alarmierte ein junger Mann die Polizei und sagte, er habe seiner Schwester etwas angetan.
Meistgelesene Artikel
- 17. Februar 2026
26-Jähriger nach Messerangriff in Havixbeck in Untersuchungshaft
Richter erlässt Haftbefehl gegen Sendener
- 5. März 2026
Öffentlichkeitsfahndung nach sexuellem Missbrauch
Polizei Münster sucht Tatverdächtigen mit Phantombild
- 23. Februar 2026
Rentnerin fährt ins Wartezimmer des Lorenz & Schlotmann Kids Club
Kinderzahnärztliches Zentrum in Münster – Keine Verletzten
Neueste Artikel
Forscher zählen weltweit 93 große invasive Arten in Süßgewässern. Jede Zweite davon richtet Schäden an – oft mit Folgen für Umwelt und Menschen.
Ob für Hetero-Beziehungen oder gar die Demokratie: Experten sehen Antifeminismus als Gefahr. Wie verbreitet er ist, was ein männliches Lebensmodell damit zu tun hat und welche Lösungen denkbar sind.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Forscher zählen weltweit 93 große invasive Arten in Süßgewässern. Jede Zweite davon richtet Schäden an – oft mit Folgen für Umwelt und Menschen.
Ob für Hetero-Beziehungen oder gar die Demokratie: Experten sehen Antifeminismus als Gefahr. Wie verbreitet er ist, was ein männliches Lebensmodell damit zu tun hat und welche Lösungen denkbar sind.











