Vom 21. bis zum 29. Oktober lädt der Herbstsend zum Bummel über dem Schlossplatz ein. Der Jahrmarkt hat sich im Laufe seiner langen Geschichte vom umtriebigen Händlermarkt zum Ort für unbeschwertes Freizeitvergnügen gewandelt. Die Bezeichnung „Send“ leitet sich von „Synode“ ab, der Versammlung von Geistlichen und Laien unter Vorsitz eines Bischofs. Seit dem 11. Jahrhundert gibt es in Münster im Umfeld dieser Synoden auch einen Jahrmarkt, der sich über die Jahrhunderte hinweg stark verändert hat. Die Karussells und Schießbuden kamen erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts hinzu. Ein Rundum-Blick auf die Geschichte ermöglicht das Kabinett „Münsters Jahrmarkt“ im Stadtmuseum. Dort sind zum Beispiel der Arm des Sendschwerts ausgestellt oder eine zweiteilige Schießbude aus dem Jahr 1886 mit mechanischen Figuren (Foto).
Der Send: Vom Händlermarkt zum Freizeitvergnügen
Der Send: Vom Händlermarkt zum Freizeitvergnügen
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