22. August 2026 / Politik

Neue Leezenboxen am Bahnhof Zentrum Nord ab Mitte September in Betrieb

Mehr als 200 sichere Fahrradstellplätze / Anbindung an Buchungssystem radbox.nrw

Veröffentlicht am 22. August 2026 um 09:48 Uhr

Foto (Stadt Münster / Patrick Schule): Die beiden neuen Leezenboxen am Bahnhof Zentrum Nord mit mehr als 200 sicheren Fahrradstellplätzen sind ab Mitte September nutzbar.


Am Bahnhof Münster Zentrum Nord gehen voraussichtlich Mitte September zwei neue Leezenboxen in Betrieb. Dort stehen künftig mehr als 200 sichere Fahrradstellplätze sowie acht Plätze für Lastenräder zur Verfügung. Die neuen Leezenboxen liegen südlich der Buswendeschleife und richten sich vor allem an Radfahrende auf der Veloroute Greven-Münster sowie an Pendlerinnen und Pendler, die am Bahnhof Zentrum Nord zwischen Rad und Zug wechseln. 

Mit dem Ausbau reagiert die Stadt auf die hohe Nachfrage nach witterungs- und vandalismusgeschützten Abstellmöglichkeiten für Fahrräder an diesem stark frequentierten Bahnhaltepunkt und Arbeitsplatzschwerpunkt. 

Anbindung an das Buchungssystem radbox.nrw 
Die neuen Leezenboxen am Bahnhof Zentrum Nord sind in das bewährte Buchungssystem radbox.nrw eingebunden, das bereits an den Standorten Hiltrup, Amelsbüren, Albachten, Roxel und Mecklenbeck genutzt wird. Abstellplätze lassen sich darüber einfach online reservieren. Mit einem gültigen ÖPNV-Abonnement der Stadtwerke Münster ist die Nutzung für 24 Stunden kostenfrei; ohne ÖPNV-Ticket ist eine Nutzung zum regulären Preis von 50 Cent für 24 Stunden möglich. Ein Monatsticket kostet 7 Euro, ein Jahresticket 59 Euro.

Mit der Umstellung auf radbox.nrw reagiert die Stadt auf ein Problem der bisherigen Fahrradkäfige am Bahnhof Zentrum Nord: Dort waren Stellplätze oft langfristig fest vergeben, wurden aber nicht durchgängig genutzt. Gleichzeitig standen Interessierte mit dringendem Bedarf teils über Jahre auf der Warteliste. Der Zugang zu den Leezenboxen erfolgt künftig per Chipkarte, PIN oder QR-Code, sodass auch keine physischen Schlüssel mehr ausgegeben und verwaltet werden müssen.

Die Bauarbeiten hatten im Februar begonnen und waren aufgrund der herausfordernden Platzverhältnisse vor Ort entsprechend aufwendig. Die Gesamtkosten betragen rund 500.000 Euro, davon werden 90 Prozent vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) gefördert.

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