Foto (LWL/Steinweg): "Nachts im Museum" bietet einen Museumsbesuch mit einzigartigen Aktivitäten in einer einmaligen Atmosphäre.
Am Samstag (26.10.) reisen Interessierte im LWL-Museum für Naturkunde in Münster von 19 bis 1 Uhr in die Steinzeit. Bei "Nachts im Museum - Mammutfest", können Besucher:innen bis in die Nacht Wissenschaftler:innen und geologische Präparator:innen kennen lernen, die Ausstellung "Gene" erforschen Gesellschaftsspiele spielen oder zusammen mit Fachleuten an Infoständen oder bei Vorträgen die vergangenen Zeiten und Welten entdecken. Die Shows "Aurora - Wunderbares Polarlicht" (22 Uhr, für Menschen ab 8 Jahre) und "Zeitreise - Vom Urknall zum Menschen" (23 Uhr, für Menschen ab 9 Jahre) im Planetarium sind an diesem Abend im Eintrittspreis enthalten.
Dick Mol, der Experte für ausgestorbene Säugetiere des Eiszeitalters, vor allem für Wollhaar-Mammute, Wollhaar-Nashörner und Säbelzahnkatzen, wird in seinem Vortrag über "Moderne Mammutjäger: Die Nordsee als Schatzkammer für Paläontologie und Archäologie" berichten.
Hanna Michel, Meeresbiologin und Wissenschaftsvermittlerin, nimmt die Besucher:innen in ihrem Vortrag "Wale und Menschen" mit auf eine Reise durch die Jahrtausende von der Steinzeit bis zur Gegenwart und spricht über die Beziehung zwischen Mensch und Meeressäugern. Michel an Walen in Island geforscht, seit 2017 ist sie als Guide, Biologin und Dozentin auf Expeditionsschiffen, hauptsächlich in der Antarktis, tätig.
Beim Mammutfest können Besucher:innen kreativ sein, mitmachen und vieles über das Leben vor ca. 2,5 Millionen Jahren erfahren. Vor Ort werden originale Fossilien aus der Steinzeit gezeigt, wie zum Beispiel Mammut-Stoßzähne oder Backenzähne (Molare). Mit Hilfe der geologischen Präparator:innen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) können die Besuchenden selbst aktiv werden, etwa beim Sticheln an einer Schiefertafel.
Beim Kreativwettbewerb gibt es Preise zu gewinnen wie beispielsweise Familien-Freikarten für das Neanderthal Museum in Mettmann. Markus Plesker, Paläontologe und Flintschläger, zeigt den Besuchenden, wie Steinzeitmenschen aus Flint (Feuerstein) Pfeilspitzen machten. Zusammen mit Plesker werden die Besuchenden steinzeitliche Gerätschaften und Waffen untersuchen und ausprobieren. Zudem stellt die Geowissenschaftliche Präparation der Universität Münster alles rund um die Ausbildung und den Beruf des Präparators vor.











