14. Februar 2019 / Allgemein

Münster belohnt Umstieg auf Lastenräder

Stadt übernimmt 30 Prozent des Kaufpreises

Lastenrad

Die Stadt Münster setzt auf das umweltfreundliche Transportmittel Lastenfahrrad. Sie übernimmt ab März 30 Prozent des Kaufpreises bis zur Höchstförderung von 1000 Euro für elektrische und 500 Euro für muskelbetriebene Lastenräder sowie 100 Euro für Lastenanhänger. Das hat der Rat der Stadt (am 13.02.2019) beschlossen. Im Jahr 2019 stehen in der Fahrradstadt dafür 200 000 Euro zur Verfügung - so viel wie im mehr als zehnmal größeren Berlin, das den Kauf von Lastenrädern ebenfalls fördert.

"Unsere Mobilitätsangebote laden die Menschen dazu ein, das Auto stehen zu lassen und kürzere Wege bequem und praktisch auf dem Rad zurückzulegen", sagte Oberbürgermeister Markus Lewe. "Um noch mehr Menschen für den Umstieg zu gewinnen, sind richtungsweisende Entscheidungen wie diese und ein kreatives Umdenken für mehr Lebensqualität in der Stadt erforderlich", so der Oberbürgermeister, der selbst privat und dienstlich täglich mit dem Rad unterwegs ist.

Die Kaufprämie ist ein Anreiz, sich bei Transporten vom Auto unabhängig zu machen. Mit Lastenrädern kann schweres und sperriges Gepäck transportiert werden, auch Kinder können damit befördert werden. Damit spart man Benzinkosten, Staus und Parkgebühren und man stärkt die Fitness und die Umwelt. Einer niederländischen Studie zufolge kann mit Lastenrädern der Kohlendioxid-Ausstoß um bis zu sechs Prozent gesenkt werden.

In Münster können Privatpersonen und Käufergemeinschaften ab März Förderanträge für privat genutzte Lastenräder und -anhänger stellen. Dem Antrag müssen sie lediglich die Originalrechnung und einen Wohnortnachweis beifügen und ihr Einverständnis mit den Förderbedingungen erklären. Dann gibt es die Förderung, bis die Jahressumme 200 000 Euro verbraucht ist.

Online-Infos: www.stadt-muenster.de/lastenleeze

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