16. Juni 2025 / Genuss & Lifestyle

Münster bald mit neuer Hafenbrauerei

Die Finne Brauerei aus dem Kreuzviertel braut bereits Anfang Juli das erste Testbier.

Foto (Kopfkunst): Im Herzen der neuen Hafenbrauerei: Florian Böckermann, Gründer der FINNE (links) und Alexander de Ahsbahs, Geschäftsführer der FINNE 


Ein neues Sudhaus, acht riesige Brautanks, in denen frisch gebrautes Bier heranreift, zwei große Ausschanktanks, die über einer großzügigen neuen Theke mit mehr als 20 Zapfhähnen schweben und künftig Gäste mit besagtem frisch gebrautem Bier versorgen werden: Das ist die Vision, die derzeit FINNE in der neuen Hafenbrauerei Schritt für Schritt Wirklichkeit werden lässt. Es braucht nicht mehr viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie es schon in wenigen Wochen hier aussehen wird.

Noch arbeiten und renovieren die Handwerker im künftigen Gastraum in den Räumen der ehemaligen Hafenkäserei. Doch schon nach den Sommerferien ab September wird hier frisch an der Hafenkante gebrautes FINNE zu genießen sein. Für Gründer Florian Böckermann erfüllt sich damit fast auf den Tag genau neun Jahre nach der Gründung der FINNE ein Traum: „Ein frisch gebrautes Helles oder Pils direkt aus dem Tank im neuen Hotspot Münsters – frischer geht es nicht. Wir sind voller Vorfreude, das wird großartig“, sagt er. „Es ist der letzte Mosaikstein, der FINNE noch gefehlt hat.“

Die Gäste können sich auf eine Erlebnisbrauerei der besonderen Art freuen: Das Herz der neuen Hafenbrauerei schlägt im Brau-Raum mit den imposanten hochmodernen Brautanks. Darin kann FINNE pro Jahr über 400.000 Liter – 4000 Hektoliter – Bier produzieren. Geplant ist die Produktion der Klassiker Helles und Pils und die Herstellung von Kreativbieren. Auch bei der Ausstattung bleibt sich FINNE treu und setzt auf Heimisches. Die Tanks stammen von Kaspar Schulz aus Bamberg. „Einer der Top-Partner aus Deutschland im Anlagebau“, erklärt FINNE-Geschäftsführer Alexander de Ahsbahs. „Traditionsbewusst und seit 1677 im Geschäft.“

Der Fachmann kennt die neue Ausstattung genau und beschreibt den Weg, den das Bier künftig nehmen wird: „In der Schroterei wird das Malz vorgelegt und geschrotet, bevor es über den Rohrkettenförderer hin zum Sudhaus geht. Dort wird es eingemaischt, um letztendlich die Würze herzustellen, die dann mit Hopfen gekocht und anschließend über den Würzekühler weitergeleitet wird. Abschließend – unter Zugabe von Hefe – vergärt und lagert das Bier in den Tanks. Wenn das Bier nach vier, fünf, sechs Wochen fertig gereift ist, wird es abgefüllt und ist bereit, getrunken zu werden.“

Das Equipment steht bereit, Anfang Juli wird hier das erste Testbier gebraut. Ausschließlich mit Bio-Zutaten versteht sich. Im Gastraum für 120 Personen, der offenen gehaltenen Galerie in der ersten Etage und einer exklusiven Lounge wird sich alles ums Thema Bier und Bier-Tasting drehen. Im neuen Kiosk können sich die Menschen ihre FINNE mitnehmen und an der Hafenkante genießen. Ein kleiner Außenbereich lädt künftig zum Verweilen ein – und auch zum Genießen des neuen Hafenbieres, das aktuell in Planung ist.

Klar übrigens, dass für den neuen Standort – die Viertelbrauerei in der Kerßenbrockstraße bleibt natürlich erhalten – auch neue Mitarbeitende benötigt werden: FINNE schafft in der Erlebnisbrauerei neue Arbeitsplätze – das Team wächst von 30 auf mehr als 50, Teilzeitkräfte inklusive.

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