Foto (Alexianer): Chefarzt Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff informiert über den Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke
Wann ist ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk sinnvoll? Welche modernen Operationsverfahren gibt es und was können Betroffene von der Behandlung erwarten? Über diese und weitere Fragen informiert der Leiter des Endoprothetikzentrums der Raphaelsklinik, Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff, am Mittwoch, 30. September, bei einer öffentlichen Vortragsveranstaltung. Beginn ist um 16 Uhr in der Raphaelsklinik an der Loerstraße 23. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen in der Endoprothetik und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkverschleiß. Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in der Raphaelsklinik, einem Krankenhaus des Alexianer-Verbunds, erläutert bewährte Operationsverfahren, neue Entwicklungen bei Implantaten sowie den gesamten Behandlungsweg – von der Diagnostik über die Operation und Rehabilitation bis zur Nachsorge. Dabei geht es auch um die Frage, wann konservative Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind und ein Gelenkersatz infrage kommt.
Der künstliche Ersatz von Knie- und Hüftgelenken gehört zu den häufigsten orthopädischen Eingriffen in Deutschland. Ziel der Veranstaltung ist es, Betroffenen und Interessierten einen verständlichen Überblick über Möglichkeiten, Chancen und Grenzen des Gelenkersatzes zu geben. „Die Entscheidung für ein künstliches Gelenk ist für viele Menschen ein wichtiger Schritt, bei dem zahlreiche Fragen entstehen“, sagt Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff. „Wir möchten zeigen, welche Möglichkeiten die moderne Endoprothetik bietet und zugleich vermitteln, was Patientinnen und Patienten vor, während und nach einer solchen Behandlung erwartet.“
Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und mit dem Chefarzt ins Gespräch zu kommen.











