28. September 2018 / Alissas Tagebuch

Mit freiStil nach Afrika: Ein Jahr mit viel Engagement neigt sich dem Ende entgegen

Mit freiStil nach Afrika: Ein Jahr mit viel Engagement neigt sich dem Ende entgegen

Mit freiStil nach Afrika: Ein Jahr mit viel Engagement neigt sich dem Ende entgegen

Foto: Alissa und einige Kindergartenkinder
Fotos unten: Jukumu Letu–Kindergarten, Kajiado County

 

Die freiStil GmbH & Co. KG ist ein Münsteraner individualpädagogischer Träger der Kinder- und Jugendhilfe und bietet Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien innerhalb der Hilfen der Erziehung in Deutschland und im europäischen Ausland.

Als Förderer unterstützt freiStil das Engagement von Alissa F., die Ende August 2017 für ein Jahr nach Kenia gereist ist, um in dem sozialen Projekt „Jukumu Letu“ in der Stadt Ngong nahe Nairobi zu arbeiten und Land und Leute kennenzulernen. Seit über vier Jahren steht freiStil im Kontakt mit Alissa F. - sie trainierte die von freiStil gesponserte Mädchen-Handballmannschaft und absolvierte ein Praktikum bei dem Kinder- und Jugendhilfeträger. Im Rahmen dieser Beziehung unterstützt freiStil das soziale Engagement von Alissa F. und berichtet dazu über ihre Erfahrungen vor Ort.

Abschied und Neubeginn
Dies ist der letzte Artikel über Alissas Freiwilligendienst in Kenia. Sie ist seit über einem Monat wieder zurück in Deutschland und denkt noch sehr häufig an ihre schöne Zeit in ihrem Gastland zurück.

Der Abschied im Projekt „Jukumu Letu“ fiel Alissa schwerer als gedacht. Die Kinder aus Alissas Kindergartengruppe sind zu jung, um wirklich zu verstehen, dass sie Alissa so schnell nicht wiedersehen werden. So haben alle freudestrahlend die letzten gemeinsamen Spiele am Morgen und kreativen Aktivitäten am Nachmittag mitgemacht. Zum Glück hat Alissa viele Fotos als Erinnerung. Sie steht auch noch mit der Sozialarbeiterin des Projektes in Kontakt und wird hoffentlich über alle Neuigkeiten informiert. Die Abschiedsparty war emotional, aber eher schön als traurig und nach den zwei Wochen Ferienprogramm, die wie gewohnt nach der Schulschließung stattfanden, haben Alissa und die Mitfreiwillige sich noch persönlich von den Lehrern und dem Management verabschieden können.

Ihr letztes Wochenende in Kenia hat Alissa mit zwei ihrer Mitfreiwilligen in dem neu gebauten Haus einer der Gastfamilien in einer ländlichen Region im Kajiado County verbracht. Die Gegend war zu dieser Zeit wegen mangelnden Regens sehr trocken. Trotzdem empfanden die Drei die Weite dieser Landschaft, die unbebaut und meist auch landwirtschaftlich ungenutzt ist, als „wunderschön“ und nutzten ihre Zeit vor Ort zu  Erkundungsausflügen.

Zusammen am Flughafen waren sich Alissa und die anderen Freiwilligen, die bis dahin noch in Kenia waren, einig: Keiner wollte wirklich nach Hause zurück. Alissas Gastfamilie hatte es fast vollständig zum Flughafen geschafft um ihr Tschüss zu sagen. Damit hat ihr die Familie das schönste Abschiedsgeschenk gemacht. Alissa hatte die Familie wirklich gerne um sich.

Kurz vor Ende ihres Aufenthaltes hatten Alissa und ihre Mitfreiwilligen noch die Gelegenheit, die neuen Freiwilligen aus Deutschland in Kenia zu begrüßen, als diese gerade ihr „Arrival Camp“ hatten. Die Begegnung war für sie alle etwas komisch, sind sie doch 12 Monate zuvor in der gleichen Situation gewesen. Sie nutzten die Zeit, um den Neuankömmlingen etwas über ihre Projekte zu erzählen.

In Deutschland zurück schaffte sich Alissa erst einmal einen Terminkalender an, um sich wieder der deutschen Lebensweise anzupassen. (Ihren ersten Zug hatte sie fast verpasst.)

Auf dem Rückkehrseminar ihrer deutschen Organisation traf sie Freiwillige, die auch in Kenia waren und auch viele Andere, die für ein Jahr in anderen Ländern gelebt haben. Dieser Austausch war sehr spannend für, denn einige Jugendliche kannte sie schon vom Vorbereitungsseminar und nun ein Jahr später konnte man jetzt gemeinsam reflektieren.

Alissas nächstes Projekt ist nun die Universität: Sie hat inzwischen einen Studienplatz und ein WG-Zimmer in Oldenburg und wird dort im Oktober mit dem Studiengang Pädagogik begingen. Dafür muss noch einiges organisiert werden. Aber sie hat ja ein paar kenianische Eigenschaften übernommen, so z. B. das Sprichwort Hakuna Matata, das übersetzt so viel heißt wie „Es gibt keine Probleme“.

Mit ein paar Freunden in Kenia und „ihrer“ Schule in dem sozialen Projekt „Jukumu Letu“ steht Alissa noch in engem Kontakt und eine Rückreise nach Kenia ist geplant!

 

Liebe Leserin, lieber Leser - ein Jahr lang hat freiStil über Alissas Engagement in dem sozialen Projekt „Jukumu Letu“ in Kenia berichtet, von ihren Kindergartenkindern, den Schülern, ihrer Gastfamilie, ihren Ausflügen, ihren Eindrücken und Erlebnissen.
Alissa und freiStil hoffen, Sie hatten Interesse beim Lesen und konnten sich ein realistisches Bild von Alissas Arbeit und diesem wundervollen Land und dessen Menschen machen. Für Alissa steht fest: Dieses Land - immer wieder!

 

Sie möchten das Projekt „Jukumu Letu“ näher kennenlernen oder unterstützen? Dann schauen Sie hier vorbei: http://www.jukumukenya.org

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