21. Juli 2025 / Polizeimeldungen

Messerkriminalität: Polizei Münster richtet Waffenverbotszone ein

Weiterer Baustein zur Bekämpfung der kriminellen Szene rund um den Bahnhof

Die Polizei Münster hat nach intensiver Prüfung des Innenministeriums die Genehmigung für die Einrichtung der beantragten Waffenverbotszone erhalten. "Wir freuen uns über die Genehmigung und stehen nun in den Startlöchern. Wir werden die Waffenverbotszone schnellstmöglich einrichten und zukünftig Kontrollen durchführen", so die Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf. Die Waffenverbotszone umfasst den Bereich des westlichen Hauptbahnhofs und des Bremer Platzes. Damit ist künftig das Mitführen von Messern und anderen Waffen wie Schlagstöcken, Elektroschockern oder Pfefferspray in diesen Bereichen verboten. Bei einem Verstoß droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro. "Messer sind ein NoGo, in ihrer Wirkung völlig unberechenbar und häufig einfach tödlich. Die Waffenverbotszonen sind für uns ein weiterer Baustein zur Bekämpfung der Messerkriminalität."

Nach der formalen Genehmigung durch das Innenministerium bedarf es bis zum Einrichten der Waffenverbotszonen der Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt NRW. Damit die Waffenverbotszone für jeden erkennbar ist, müssen noch entsprechende Beschilderungen in den konkreten Bereichen angebracht werden. Rund 50 Schilder sind notwendig, um die Waffenverbotszone eindeutig kenntlich zu machen. "Die Schilder können jetzt beschafft werden, nachdem die Rechtslage klar ist", erläuterte Dorndorf. Sobald sie produziert und geliefert sind startet die Einrichtung der Waffenverbotszone. Die Polizei hofft, dass die Umsetzung noch im Sommer möglich sein wird.

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