4. Februar 2025 / Bildung & Wissenschaft

LWL-Planetarium bietet moderne Wissenschaftskommunikation

Neue Eigenproduktion ab Oktober

Foto (LWL): Dr. Georg Lunemann (links), Direktor des LWL, bekommt von Planetariumsleiter Dr. Tobias Jogler einen Blick hinter die Kulissen des LWL-Planetariums.


Das LWL-Planetarium in Münster konnte in der Vergangenheit immer weit über 100.000 Besuchende jährlich anziehen. Auch in diesem Jahr will das Team um Planetariumsleiter Dr. Tobias Jogler möglichst viele interessierte Menschen ins Sternentheater des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) locken -- unter anderem ab Oktober mit einer neuen Show, die das Team gerade produziert.

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In diesem Video gibt es einen Eindruck von der Arbeitsweise des Planetariums

Die neuen Shows setzen Standards in der Wissenschaftskommunikation, ist der Direktor des LWL, Dr. Georg Lunemann, überzeugt: "Statt auf vorgefertigte Konzepte zurückzugreifen, entstehen in unserem Planetarium Formate, die Wissen auf eine Weise präsentieren, wie es der Öffentlichkeit sonst nicht zugänglich ist." Wie die Produktion in Zusammenarbeit mit dem Planetarium in Bochum und Mannheimer Fachleuten aussieht, hatte sich Lunemann beim Blick in die "Werkstatt" des LWL-Planetariums angeguckt.

Die Premiere der Show ist für Oktober in Münster geplant. Weitere Planetarien im deutschsprachigen Raum werden die Show dann in ihr Programm aufnehmen. Doch warum wird viel Zeit und Engagement in eine Eigenproduktion gesteckt? "Unser Ansatz unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Formaten", sagt Jogler. "Wir zeigen die Dinge, wie sie wirklich sind -- in wissenschaftlicher Tiefe und trotzdem in ansprechender Form."

Das Drehbuch, die visuelle Umsetzung der Bilder, aber eben auch das Fachwissen sei wichtig, meint LWL-Chefastronom Jogler. "Diese Produktion bringt Spitzenforschung aus Deutschland direkt zum Publikum. Für mich ist das eine eindrucksvolle Verbindung zwischen Wissenschaft und Kultur", so Jogler.

Hintergrund
Das Planetarium ist Teil des LWL-Museums für Naturkunde in Münster und zählt zu den modernsten Planetarien der Welt. Es verfügt über eine 20 Meter durchmessende Kuppel sowie hochauflösende digitale Projektionstechnik, die sogenannte Fulldome-Animationen ermöglicht.

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