3. Juni 2024 / Kunst & Kultur

Kunst und Kreativität außerhalb des Klassenzimmers

Jury wählt 27 Projekte für das Landesprogramm „Kultur und Schule“ aus

Foto (Stadt Münster / Reiners): Die Jury der Stadt Münster für das Landesprogramm "Kultur und Schule" hat für das kommende Schuljahr 27 Projekte ausgewählt: (vorne v.l.) Angelika Weide, Steffi Köhler und Martin Giesecke, (Mitte v.l.) Frauke Schnell, Cornelia Kupferschmid und Hilla Thesing sowie (hinten v.l.) Susanne Wegmann, Thomas Philipzen und Stephan US.


Theater, Tanz, Literatur, Bildende Kunst oder Musik: Im Landesprogramm "Kultur und Schule" werden Künstlerinnen und Künstlern aller Kultursparten gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aktiv. Ihre Angebote finden an allen Schulformen regelmäßig und außerhalb des Unterrichts statt. Die Jury des städtischen Kulturamtes hat für das Schuljahr 2024/25 insgesamt 27 Projekte für eine Förderung ausgewählt. 

Die Vielfalt der Angebote ist wie in den vergangenen Jahren groß: Schülerinnen und Schüler können ihre Verbindung zu Tieren künstlerisch darstellen, sie lernen Techniken der Bildhauerei und des Druckhandwerks kennen und testen künstlerische Ausdrucksformen verschiedener Kulturen. Ein Schulprojekt befasst sich mit der Verrohung der Sprache, ein anderes mit Ängsten und Zukunftsvisionen von Jugendlichen. Es entstehen Theaterstücke, Skulpturen, Lieder und Multimedia-Kunstwerke.  

Die ausgewählten Anträge stammen von Künstlerinnen und Künstlern, die schon mehrmals Projekte für "Kultur und Schule" entwickelt haben, sowie von Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern, die spannende Perspektiven für die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bieten. "Wir freuen uns auf anregende Projekte und hoch motivierte Kunstschaffende", sagt Kulturamtsleiterin Frauke Schnell stellvertretend für die gesamte Jury. "Wir sind gespannt auf das, was fernab vom Unterricht an Kreativität, Ausdrucksfähigkeit und künstlerischer Technik wachsen kann."

Jedes der 27 Projekte führen die Kulturschaffenden an einer Partnerschule regelmäßig und außerhalb des Unterrichts durch – ohne Benotung. Einige Angebote dauern ein ganzes Schuljahr lang, andere sind Blockprojekte. Die Entscheidung über die Auswahl der Projekte wird den Antragstellerinnen und Antragstellern vor den Sommerferien mitgeteilt. Das Land NRW stellt zur Realisierung der Konzepte 80.000 Euro zur Verfügung.

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