Foto (Thomas Fischinger): Die Macher des Kreuzviertelfests um Eva-Maria Husemeyer, Vorsitzende des Vereins der Kreuzvierteler Geschäftsleute, hoffen auf regen Zuspruch des Publikums.
Die erfreuliche Nachricht zuerst: Das beliebte Kreuzviertelfest findet statt – vom 21. bis 23. August. Es verzeichnet damit bereits seine 36. Auflage. Gewiss: Anfang des Jahres stand die Traditionsveranstaltung - 1988 feierte sie Premiere - aufgrund finanzieller Nöte noch auf der Kippe, bedingt vor allem durch erhöhte Organisationsanforderungen. „Da wir jedoch während der vergangenen Monate an etlichen Stellschrauben gedreht haben, außerdem zusätzliche Sponsoren gewinnen konnten, blicken wir optimistisch nach vorn“, betont Eva-Maria Husemeyer, Vorsitzende des Vereins der Kreuzvierteler Geschäftsleute. Als Ausrichter überrascht die Werbegemeinschaft zudem mit einem aktualisierten Konzept: Nun erstreckt sich das Sommer-Vergnügen über drei Tage, schafft noch mehr Abwechslung.
Herzstück ist zweifellos das Musikprogramm. Darin spannen zahlreiche bekannte Bands aus der Region sowie der heimischen Szene einen melodiösen Bogen, der von Rock und Country bis hin zu Blues, Jazz, Latin reicht.
Mögen die Stilrichtungen auch unterschiedlich sein – alle Acts eint die Leidenschaft für Live-Auftritte und der Wunsch, das Publikum mitzureißen. So sorgen an den Abenden auf der Sparkassen-Bühne u.a. „The Sazerac Swingers“, „Saturday Funk Fever“ und „Stratus Quo“ für groovige Party-Sounds, parallel präsentieren auf der Volksbank-Bühne „Paul McCarthy's CrossTown“, „The KaiserBeats“ und „KC & The Soulbrothers“ ihrerseits Powerplay-Rhythmen. Darüber hinaus steuern auch Künstlerinnen und Künstler wie Shari Sophie (Electronic Music Performance), Björn Amadeus (Deutsch-Pop) oder die Gruppe „Canapé“ (Mix aus Neo-Soul, Funk und Disco-Vibes) spannende Arrangements bei. David Rauterberg & Team wiederum bitten an gewohnter Stelle zum „Rudelsingen“ – jenes Karaoke-Format, das längst Kultstatus genießt. Ein echtes Novum gibt es dann zum krönenden Abschluss: Das „Finaaale“ mit DJ „Arling in tha House“ an den Reglern.
Von Kindern für Kinder
Der Tanz bleibt Schwerpunkt bei den Showeinlagen – selbst wenn ferienbedingt nicht alle Formationen teilnehmen können. Diesmal sind die ADTV Tanzschule Husemeyer, die Pure Studios sowie der Rock 'n' Roll Club Münster mit packenden Choreografien voller Schwung und Tempo vertreten. Ähnliches gilt für die Karateschule Fuji San Münster, welche gleich zweimal Einblicke in das Ausbildungsangebot gewährt. Jüngere Besucherinnen und Besucher dürfen sich unterdes auf ihre „Highlights“ freuen – darunter das historische Kirmeskarussell, die Hüpfburg oder Quadratologo. Der Flohmarkt von Kindern für Kinder findet am Sonntag ab 7 Uhr auf dem Pausenhof der Kreuzschule statt.
Die gastronomische Meile lässt neben bewährten Essens- und Getränke-Offerten genügend Raum für neue Akzente, etwa aus dem vegetarischen Bereich. „Schon seit einiger Zeit versuchen wir, dem Trend zu fleischlosen Gerichten gerecht zu werden“, begründet Vorstandsmitglied Joachim Pues die erweiterte Auswahl. Übrigens: Wer Geselligkeit mit Freunden oder Nachbarn sucht, ist in der Finne-Lounge genau richtig – ein Ort für entspannte Momente zwischendurch.
Karitatives Engagement
Das besondere Markenzeichen dieses Festes: Seit den Anfängen erhalten sozial-kulturelle Verbände/Vereine kostenlos Gelegenheit, ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Für uns eine Form der Unterstützung“, erklären Husemeyer und Pues, „um karitatives Engagement im und für das Quartier zu fördern.“
Die Pfarrei Heilig Kreuz zählt ebenfalls zu den festen Kooperationspartnern - und wartet im Rahmen der „Nachtklänge“-Reihe mit einem interessanten musikalischen Projekt auf: Eigens für das Konzert in der Kirche schließen sich Organistin Jutta Bitsch und die Pocket Brass Band zu einem Trio zusammen (Beginn: 22.30 Uhr). Diesen wie alle anderen künstlerischen Beiträge bieten die Initiatoren zum Nulltarif an. „Deshalb“, argumentiert Husemeyer, „appellieren wir an unsere Gäste, die Angebote auf dem Fest zu nutzen. Denn die Einnahmen der Standbetreiberinnen und Standbetreiber tragen maßgeblich zur Finanzierung bei.“











