Foto (UCC): Kirchenpräsidentin Dr. Karen Georgia Thompson ist am 13. November zu Gast an der Universität Münster.
Wie kommen die US-amerikanischen Kirchen mit dem gesellschaftlichen Wandel zurecht? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrags an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster. Referentin ist Dr. Karen Georgia Thompson. Am 13. November (Mittwoch) spricht die US-amerikanische Kirchenpräsidentin um 16.15 Uhr über die Rolle von Kirche in politisch unruhigen Zeiten. Die Veranstaltung mit dem Titel „Being church in the midst of societal transformation – perspectives from the USA“ (Kirche sein inmitten gesellschaftlicher Veränderungen – Perspektiven aus den USA) findet im Hörsaal F5 im Fürstenberghaus (Domplatz 20–22) statt. Die Veranstaltung direkt nach den Präsidentschaftswahlen in den USA wird unter den Eindrücken des Wahlergebnisses stehen. Landeskirchenrat Dr. Albrecht Philipps spricht einleitend über die engen partnerschaftlichen Beziehungen der Evangelischen Landeskirche von Westfalen zur United Church of Christ (UCC).
Karen Georgia Thompson ist die erste Frau und die erste Schwarze, die das Leitungsamt in der UCC in den Vereinigten Staaten von Amerika inne hat. Zuvor leitete sie acht Jahre lang die Abteilung für ökumenische und interreligiöse Beziehungen der UCC. Auf internationaler Ebene war Karen Georgia Thompson Mitglied in verschiedenen Gremien des Ökumenischen Rates der Kirchen, unter anderem in der Kommission für theologische Bildung. Prof. Dr. Simone Sinn, Direktorin des Seminars für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie der Evangelischen Fakultät, hat die Referentin nach Münster eingeladen.












