10. März 2026 / Politik

Jugendrat stellt Oberbürgermeister Projekte für Radverkehr und Umwelt vor

Treffen im Rathaus / Tilman Fuchs würdigt Engagement junger Menschen

Veröffentlicht am 10. März 2026 um 14:45 Uhr

Foto (Stadt Münster/Michael Lyra): Tauschten sich über die Arbeit und die Ideen des Jugendrates aus (v.l.): Oberbürgermeister Tilman Fuchs mit dem Vorstand des Jugendrates, Sophie Pape, Annika Frieler, Andreas Hoesch und Roman Saalfeld. 


Bei einem Treffen mit dem Vorstand des Jugendrats der Stadt Münster hat Oberbürgermeister Tilman Fuchs die Arbeit der Jugendlichen als wichtigen Beitrag zur Kommunalpolitik hervorgehoben. "Die Perspektiven von jungen Menschen sind unverzichtbar für die Zukunft unserer Stadt", sagte Fuchs. "Mit ihren Ideen und ihrem Engagement in allen Bereichen der Stadtgesellschaft tragen sie dazu bei, dass wir kluge Entscheidungen für Münster treffen." 

Bei dem Austausch sprachen die Jugendlichen – Annika Frieler, Roman Saalfeld, Andreas Hoesch und Sophie Pape – über aktuelle Projekte und Anliegen. Dazu gehörten Verbesserungen im Radverkehr, zusätzliche Freizeitmöglichkeiten sowie ein Pfandringe-Projekt. Dabei werden an Mülleimern Halterungen für leere Flaschen und Getränkedosen angebracht, um Pfand vor dem Müll zu bewahren, Recycling zu fördern und das Sammeln sicherer zu machen. Auch die neuen Regelungen der NRW-Gemeindeordnung zur stärkeren Jugendbeteiligung sowie Vorschläge zur Beschleunigung von Verwaltungsverfahren waren Thema.

"Wir hatten ein sehr konstruktives Gespräch mit Oberbürgermeister Tilman Fuchs. Besonders wichtig ist uns nach wie vor die Umsetzung der zu Beginn des Jahres in Kraft getretenen Gemeindeordnung, die dem Jugendrat unter anderem ein Rederecht im Stadtrat zusichert", sagte Roman Saalfeld.

Der Jugendrat der Stadt Münster besteht aus 30 gewählten Mitgliedern im Alter von 14 bis 19 Jahren, die alle drei Jahre neu gewählt werden. Er vertritt die Interessen von Kindern und Jugendlichen gegenüber Rat, Verwaltung und verschiedenen Fachausschüssen – unter anderem für Kinder, Jugendliche und Familien, Sport, Stadtplanung, Verkehr sowie Schule und Weiterbildung.

Fuchs appellierte an die Jugendlichen, ihre Themen und Anliegen weiterhin aktiv in die Stadtverwaltung einzubringen – auch wenn sie kritisch sind. "So erkennen wir, wo es aus Sicht von Kindern und Jugendlichen hakt. Ihre Kritik hilft uns, Münster generationengerecht zu gestalten – etwa bei Sport- und Freizeitangeboten, digitalen Tools oder beim Klimaschutz."

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