7. Februar 2019 / Wirtschaft & Finanzen

Inklusion gilt auch am Girls' Day

Unternehmen haben Mädchen-Zukunftstag am 28. März im Blick

Girlsday19

Foto: Unternehmen und Vertreterinnen des Aktionsbündnisses  Münster trafen sich, um den Girls' Day vorzubereiten.


Viele Unternehmen und Einrichtungen planen jetzt wieder ihre Beteiligung am Girls' Day, an dem sie Schülerinnen einen Tag lang Gelegenheit geben, interessante Berufe kennen zu lernen. In diesem Jahr nimmt der Mädchen-Zukunftstag am 28. März zusätzlich die Inklusion in den Blick: Auch Schülerinnen mit Behinderung sollen barrierefrei am Girls' Day teilnehmen können.

Auf Einladung des  Aktionsbündnisses Girls' Day Münster informierten sich im Stadtweinhaus Firmen und Einrichtungen über die Tagesgestaltung am Girls' Day und Möglichkeiten für inklusive Angebote, darunter Betriebe aus den Bereichen Garten- und Landschaftsbau sowie Gerüstbau und Malerarbeiten, außerdem die Fachhochschule Münster und die Gleichstellungsstelle der LWL-Kliniken.

Antje Schmidt-Schleicher gab Tipps zur Planung des Aktionstages. Bäckermeisterin Ute Kaulitz und ihre gehörlose Kollegin Sandra Bleiber berichteten von ihren Erfahrungen mit dem Girls' Day, an dem seit Jahren auch Mädchen mit Handicap in die Backstube kommen können. Angelika Karrasch vom Integrationsfachdienst Münster und Karin Lebek vom LWL-Inklusionsamt Arbeit stellten die Angebote ihrer Fachstellen für Schülerinnen und Unternehmen vor. Zum Beispiel vermitteln sie für den Girls' Day Begleitpersonen oder Dolmetscherinnen.

Interessierte Firmen können ihre Angebote zum Mädchen-Zukunftstag unter www.girls-day.de eintragen. Unter derselben Adresse finden Schülerinnen freie Plätze am Girls' Day.

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