26. Januar 2026 / Bildung & Wissenschaft

Gute Platzierungen im „THE-Fächer-Ranking“

Psychologie der Universität Münster besonders erfolgreich

Veröffentlicht am 26. Januar 2026 um 10:11 Uhr

Foto (Uni MS - Linus Peikenkamp): Das barocke Schloss der Universität Münster erstrahlt in der Abenddämmerung.


Beim internationalen Fächer-Ranking 2026 des Magazins „Times Higher Education“ (THE) hat die Universität Münster in mehreren Bereichen gut abgeschnitten. Am erfolgreichsten war das Fach Psychologie. Auch die Fächergruppe der Geisteswissenschaften sowie die Fächer Medizin und Rechtswissenschaften konnten punkten. Insgesamt bewerteten die Expertinnen und Experten elf Fächer beziehungsweise Fächergruppen an über 1.000 Hochschulen.

Das Fach Psychologie hat sich seit seiner Aufnahme in das Ranking kontinuierlich verbessert. Es rangiert international auf Platz 98 und national auf Platz acht und erzielte damit das beste Ergebnis für die Universität Münster. In der internationalen Ranggruppe 126 bis 150 liegt die Fächergruppe der Geisteswissenschaften (national Ranggruppe neun bis zwölf) – zu der unter anderem die Fächer Linguistik, Literatur, Geschichte, Philosophie, Theologie und Archäologie zählen. Die Medizin landet international in der Ranggruppe 126 bis 150 (national Platz sieben bis neun), ebenso wie die Rechtswissenschaften (national Ranggruppe zehn bis elf).

Zur Methodik
Das THE-Fächer-Ranking basiert wie das „THE World University Ranking“ auf 18 verschiedenen Indikatoren aus den Bereichen Lehre (u. a. Lehrreputation und Betreuungsrelation), Forschungsumgebung (u. a. Forschungsreputation und Forschungseinnahmen), Forschungsqualität (u. a. Zitationsrate), Industrie (u. a. Drittmittel aus der Industrie) und Internationalisierung (u. a. Anteil internationaler Studierender). Diese Bereiche werden je nach Fach oder Fächergruppe unterschiedlich stark gewichtet. Die größten Unterschiede gibt es bei der Gewichtung des Indikators „Forschungsqualität“: Er zählt in der Medizin, Psychologie und den Naturwissenschaften jeweils 35,2 Prozent, in den Rechtswissenschaften 25 Prozent und in den Geisteswissenschaften 15 Prozent.

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