18. Januar 2023 / Allgemein

Grundlagen des zivilen Katastrophenschutzes

Deutsches Rotes Kreuz und Technisches Hilfswerk bilden gemeinsam aus

DRK & THW

Foto (Völker/DRK): Marcus Leifhelm vom THW (1.v.l.), Stabsunteroffizier Dominik Krombach (2.v.l.), Oberleutnant Maximilian Greif (3.v.l.), Marc Niestert vom DRK (2.v.r.) mit weiteren Ausbildenden


Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Münster und das Technische Hilfswerk (THW) vermittelten bei der Ausbildung des Freiwilligen Wehrdienstes im Heimatschutz wichtige Basics über den zivilen Katastrophenschutz. Die zivil-militärische Zusammenarbeit, die sich beispielsweise bei Einsätzen wie nach dem Ahrtal-Hochwasser 2021 zeigte, stand auf dem Ausbildungsprogramm. Dazu luden DRK und THW die freiwillig Wehrdienstleistenden im Heimatschutz auf das Übungsgelände des THW in Münster-Handorf ein. 

Die 15 Teilnehmenden lernten in Theorie und Praxis, wie sie bei einer sogenannten Großschadenslage Menschen helfen und möglichst reibungslos mit den Hilfsorganisationen zusammenarbeiten können. Kreisrotkreuzleiter Marc Niestert erklärte, wie sich die verschiedenen Fachdienste innerhalb des Katastrophenschutzes ergänzen. „Gemeinsam haben wir anschließend trainiert, wie Verletzte mit Hilfe einer Feldfahrtrage oder eines Spineboards transportfähig gemacht werden, um sie aus einem Gefahrenbereich zu retten“, so Niestert. Die Teilnehmenden übten auch, wie sie Verletzte oder Betroffene an einer Unglücksstelle registrieren, damit diese durch den DRK-Suchdienst erfasst werden können. 

Vor dem Hintergrund immer häufiger auftretender Flutereignisse sensibilisierte das THW die Teilnehmenden, welche Risiken und Gefahren für Einsatzkräfte in Hochwasser- und Sturzflutlagen entstehen können. „Konkrete Schutzmaßnahmen zur Verteidigung von Deichanlagen erlernten die Soldatinnen und Soldaten beim Füllen und Verlegen von Sandsäcken an der Deichübungsanlage“, erklärte Marcus Leifhelm von der THW-Regionalstelle Münster. 

„Bereits zum wiederholten Mal haben wir mit dem DRK und dem THW gemeinsam einen Ausbildungsabschnitt des Freiwilligen Wehrdienstes im Heimatschutz erfolgreich gestaltet“, freute sich Oberleutnant Maximilian Greif vom Landeskommando Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr. Besonders gut kommen seiner Erfahrung nach die praktischen Ausbildungsanteile und die persönlichen Begegnungen an. Etwas für die Gesellschaft zu tun, das sei die gemeinsame Perspektive der Teilnehmenden – auch über die siebenmonatige Wehrdienstzeit hinaus.

Meistgelesene Artikel

Zeitplan für nächste Schritte zum Ausbau des Stadions an der Hammer Straße steht
Sport

Stadt rechnet mit Abschluss des Vergabeverfahrens im September / Finanzamt bestätigt Auffassung der Verwaltung

weiterlesen...
Konzert
Kunst & Kultur

Eintauchen in die Tiefen des Ozeans mit Live-Musik im LWL-Planetarium

weiterlesen...
Benefizturnier für den Förderverein Johannes-Hospiz Münster
Allgemein

Mitspielen heißt auch mithelfen: Benefizturnier im Golfclub Gut Hahues in Telgte am 20. Mai 2024

weiterlesen...

Neueste Artikel

Innovationspreis Münsterland kürt erfindungsreiche Unternehmen aus der Region
Wirtschaft & Finanzen

In fünf Kategorien wurden Unternehmen für ihre Innovationen auf dem maakwi Campus in Heek vor rund 300 Gästen ausgezeichnet

weiterlesen...
Gestrandet: Unwetterchaos auf Mallorca quält Urlauber
Aus aller Welt

Alptraum-Nacht statt Mallorca: Wegen eines schweren Unwetters über der Insel fiel der Urlaubsstart für viele ins Wasser. Die Lage am Flughafen normalisiert sich langsam - das Zittern geht aber weiter.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Neue Kita Langebusch in Kinderhaus erhält Wärmepumpe
Allgemein

Erdwärme für nachhaltiges Heizen / Kindertagesstätte soll Ende des Jahres fertiggestellt sein

weiterlesen...