9. Februar 2024 / Allgemein

Familienfreundliche Zone und glasfreier Bereich beim Rosenmontagszug

„Voll ist out“ initiiert dampf-, rauch- und alkoholfreien Bereich an der Engelenschanze / Glasverbot am Alten Steinweg

Karneval

Foto (Stadt Münster/Münsterview): Sabine Trockel und Brigitte Klute (v.l.n.r.) vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familie stehen mit Lothar Hitziger und Udo Seegers vom Bürgerausschuss Münsterscher Karneval an der Engelenschanze, wo am Rosenmontag eine familienfreundliche Zone eingerichtet wird. 


Die Stadt Münster richtet beim diesjährigen Rosenmontagszug am 12. Februar zwei Bereiche ein, in denen besondere Regeln gelten werden. So bietet das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wieder eine familienfreundliche Zone an der Engelenschanze an, am Alten Steinweg wird es einen glasfreien Bereich geben.

Die auf Initiative der städtischen Präventionskampagne "Voll ist out" eingerichtete familienfreundliche Zone befindet sich zwischen der Bushaltestelle Engelenschanze und der Abzweigung zur Schorlemerstraße. Plakate und Banner werden den dampf-, rauch- und alkoholfreien Abschnitt der Zugstrecke deutlich kennzeichnen. In dem Bereich gibt es zudem Toilettenhäuschen sowie Bänke, die unter Umständen als Wickeltisch zweckentfremdet werden können. Der familienfreundliche Bereich ist auch auf dem Zugplan eingezeichnet. Die Karte steht online unter geo.stadt-muenster.de/webgis/karneval bereit.


Beim Rosenmontagsumzug in Münster wird es einen familienfreundlichen und einen glasfreien Bereich (jeweils gelb markiert) geben. Karte: Stadt Münster/OpenStreetMap.

"Voll ist out"-Teams im Einsatz
Die "Voll ist out"-Teams sind am Rosenmontag zudem auch an anderen Stellen in der Stadt präsent. Das "Voll ist out"-Zelt steht wie gewohnt im Rathausinnenhof neben dem Zelt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Hier kümmern sich DRK- und "Voll ist out"-Helferinnen und Helfer um alkoholische Notfälle und besorgte Angehörige. Zudem mischen sich die mobilen "Voll ist out"-Teams unter die feiernden Närrinnen und Narren und sensibilisieren für maßvollen Alkoholkonsum.

Jugendlichen unter 16 Jahren ist der Erwerb und der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten, bei hochprozentigen Getränken liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren. Gewerbetreibende und Kioske haben ein entsprechendes Verkaufsverbot zu beachten. Der Kommunale Ordnungsdienst führt Jugendschutzkontrollen durch, dokumentiert Verstöße und informiert die Erziehungsberechtigen.

Verletzungsgefahr durch Glasscherben
Ein Nebeneffekt des erhöhten Alkoholkonsums ist der achtlose Umgang mit Abfällen, insbesondere mit Glasflaschen. Viele Flaschen werden entweder auf den Boden geworfen oder so abgestellt, dass sie durch die Feiernden – versehentlich oder absichtlich – weggetreten werden und zersplittern. Die Scherben können bei Stürzen oder wenn sie das Schuhwerk durchdringen zu Schnittverletzungen führen.

Glasfreie Zone am Rosenmontag
In den vergangenen Jahren ist es insbesondere am Alten Steinweg im Bereich der Straße Asche vermehrt zu Problemen mit übermäßigem Glasbruch gekommen. "Um diese Gefahr zu vermeiden, richten wir dort in Abstimmung mit dem Bürgerausschuss Münsterscher Karneval einen glasfreien Bereich ein", sagt Ordnungsamtsleiter Norbert Vechtel. "Das gemeinsame Ziel ist, dass alle sicher Karneval feiern können."

Das Mitführen von Glasbehältnissen ist am Rosenmontag im Bereich Asche/Alter Steinweg untersagt, der Konsum von alkoholischen Getränken ist hingegen weiterhin erlaubt. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (awm) stellen vor Ort Container bereit, in denen Glasflaschen entsorgt werden können. Kontrolliert wird der Bereich durch Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes und eines Sicherheitsdienstes.

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