26. Mai 2020 / Allgemein

Eine Schatzsuche der Mitmenschlichkeit

Johannes-Hospiz bietet Freizeitvergnügen für die ganze Familie

Doppelbögen

Foto: Bei einer der Geocaching-Stationen am Johannes-Hospiz geht es um Herzlichkeit, ein wichtiger Aspekt bei der täglichen Arbeit im Johannes-Hospiz.


Schnitzeljagd und Schatzsuche waren schon immer ein Abenteuer und die Krönung vieler Kindergeburtstage. Heute heißt es Geocaching und ist gerade in diesen Zeiten ein tolle Freizeitbeschäftigung für die ganze Familie. Kein Wunder, denn es handelt sich hierbei um eine Art moderner Schatzsuche, die viel Spaß und Spannung verspricht. Man braucht dazu ein Smartphone und die Geocaching-App und schon kann es losgehen.

Geocaching ist eine Schatzsuche in der realen Welt, die den Schatzsucher mitunter zu ungewöhnlichen Orten und Plätzen führt. Und so ergeht es den Schatzsuchern auch  beim Geocaching des Johannes-Hospizes:  In jedem Cache sind Schätze der besonderen Art versteckt – Schätze der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.

Und jeder Cache ist interaktiv. So bekommt der Teilnehmer etwas geschenkt, kann einem Menschen eine Freude machen, erhält spannende Denkanstöße und vieles andere mehr. Und mitmachen kann jeder, der über ein GPS-fähiges Handy verfügt.  Für alle, die jetzt schon neugierig geworden sind: Der Cache heißt „Johannes-Hospiz Cache“, die Koordinaten lauten: „N51°57'36.9 E7°38'53.5“ und sind auch unter www.geocaching.com zu finden.

Dennoch ist einiges zu beachten. Die Teilnehmer finden zunächst nur die Koordinaten eines Verstecks. Dort erhalten sie Koordinaten der anderen Verstecke. Zudem sollte jeder ein ganz kleines Geschenk mitbringen, von dem er glaubt, dass es anderen Menschen eine Freude macht. Man kann es dann an einem der Verstecke hinterlegen und gleichzeitig eines der bereits dort hinterlegten mitnehmen. Es bleibt also spannend.

Das Johannes-Hospiz begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase und leistet damit einen wertvollen Dienst. Dennoch wissen heute viele Menschen nicht, was es mit einem Hospiz auf sich hat. „Deshalb ist unsere Geocaching-Aktion der Versuch, den Menschen auf eine leichte, spielerische Art und Weise den Sinn eines Hospizes nahezubringen“, so Geschäftsführer Ludger Prinz. „Unsere Aufgabe ist es, den Menschen, die zu uns kommen, Zuneigung, Mitmenschlichkeit und alle erforderlichen medizinischen und pflegerischen Hilfestellungen zu geben. Kurz: Wir setzen uns dafür ein, dass die Menschen bis zum Lebensende in Würde leben können."

Meistgelesene Artikel

„Hinhören statt wegschauen“
Allgemein

In der neuen Podcast-Reihe erzählen fünf Wohnungslose aus Münster ihre Geschichten

weiterlesen...
Weltpremiere: Der erste Whisky aus Münster
Genuss & Lifestyle

Münsteraner Finne Brauerei initiiert mit Hilfe der Feinbrennerei Sasse lokalen Single-Malt

weiterlesen...
Werden Sie Publikum des Jahres 2022 des Theater Münster!
Kultur

Mit einem Klick auf concerti.de unterstützen Sie Ihr Theater Münster

weiterlesen...

Neueste Artikel

Leckere Nikolaus-Geschenke für Tigerkinder
Aus aller Welt

Weihnachtliche Überraschung für die beiden Tigermädchen im Tierpark Hagenbeck: Sie durften am Montag vorzeitig ihr erstes Nikolausfest feiern. Und das war mit spannenden Überraschungen verbunden.

weiterlesen...
Pandemie-Effekt fällt weg: Zahl der Verkehrstoten steigt
Aus aller Welt

In den vergangenen Pandemie-Jahren sind weniger Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das ändert sich gerade wieder. Aber trotz der höheren Zahl von Toten gibt es auch Positives zu vermelden.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Kasper und die gestohlene Schatzkiste
Allgemein

Aufführungen im Stadtmuseum Münster

weiterlesen...
Von Tür zu Tür für die gute Sache
Allgemein

Schüler spenden für Pelikanhaus

weiterlesen...