Milchzähne, Zahnwechsel und irgendwann vielleicht eine Zahnspange: Im Mund eines Kindes passiert über viele Jahre unglaublich viel. Und kaum etwas davon geschieht unabhängig voneinander. Wie gesund die Zähne sind, wie sich der Kiefer entwickelt und ob genügend Platz für die bleibenden Zähne vorhanden ist, hängt eng zusammen.
Genau deshalb arbeiten Kinderzahnmedizin und Kieferorthopädie bei Lorenz & Schlotmann in Münster eng zusammen – mit einem gemeinsamen Blick auf die Entwicklung des Kindes.
Heute gesunde Zähne. Morgen die richtige Entwicklung.
In der Kinderzahnmedizin geht es um Vorsorge, Kariesschutz und gesunde Milch- und bleibende Zähne. Gleichzeitig zeigt sich schon während des Zahnwechsels, wie sich Kiefer und Biss entwickeln: Haben die bleibenden Zähne genügend Platz? Entwickeln sich Ober- und Unterkiefer passend zueinander? Zeichnen sich Fehlstellungen ab?
Hier kommt die Kieferorthopädie ins Spiel. „Wir möchten nicht erst dann hinschauen, wenn eine Fehlstellung bereits deutlich sichtbar ist. Viel wichtiger ist es, die Entwicklung eines Kindes über die Jahre zu begleiten und Veränderungen frühzeitig zu erkennen“, erklärt Dr. med. dent. Viola Lorenz, Kinderzahnärztin im Lorenz & Schlotmann Kids Club.
Denn früh erkennen bedeutet nicht automatisch früh behandeln. Manchmal ist eine Behandlung sinnvoll, manchmal reicht es zunächst, die Entwicklung weiter zu beobachten.
Der richtige Zeitpunkt kann entscheidend sein
Gerade im Wachstum gibt es Phasen, in denen sich bestimmte Entwicklungen besonders gut beeinflussen lassen. Regelmäßige Vorsorgetermine helfen deshalb nicht nur dabei, die Zähne gesund zu halten. Gleichzeitig können Veränderungen beim Zahnwechsel, Kiefer oder Biss früh auffallen.
Wenn etwas auffällig ist, kann die Kieferorthopädie direkt hinzugezogen werden. „Früh erkennen heißt nicht automatisch früh behandeln. Manchmal ist es genau richtig, zunächst abzuwarten und die Entwicklung weiter zu beobachten. Entscheidend ist, im richtigen Moment zu handeln“, so Dr. med. dent. Viola Lorenz.
Für Eltern bedeutet das vor allem Sicherheit: Die Fachbereiche stimmen sich untereinander ab und behalten gemeinsam im Blick, was für das Kind gerade sinnvoll ist.

Zwei Fachbereiche, die sich gegenseitig brauchen
Auch während einer kieferorthopädischen Behandlung bleibt die Kinderzahnmedizin wichtig. Denn eine Zahnspange braucht eine gesunde Basis. Die Zähne sollten kariesfrei sein und gerade während der Behandlung ist eine gute Mundhygiene besonders wichtig.
Prophylaxe, Vorsorge und Kieferorthopädie laufen deshalb nicht nebeneinanderher, sondern greifen ineinander. „Wir betrachten nicht nur den einzelnen Zahn oder eine mögliche Zahnspange. Uns interessiert, wie sich Zähne, Kiefer und Biss insgesamt entwickeln. Genau deshalb ist die enge Zusammenarbeit zwischen Kinderzahnmedizin und Kieferorthopädie so wertvoll“, betont Dr. med. dent. Viola Lorenz.
Wann sollte mein Kind zum ersten Mal kieferorthopädisch untersucht werden?
Eine erste Einschätzung kann bereits im Wechselgebiss sinnvoll sein, häufig etwa ab dem sechsten oder siebten Lebensjahr. Der richtige Zeitpunkt hängt jedoch immer von der individuellen Entwicklung ab.
Und auch wenn eine Auffälligkeit festgestellt wird, bedeutet das nicht automatisch, dass sofort eine Zahnspange notwendig ist. Häufig genügt es zunächst, die Entwicklung weiter zu beobachten.
Nicht von Termin zu Termin. Sondern durch die Entwicklung.
Kinderzähne verändern sich, Kiefer wachsen und aus Milchzähnen werden bleibende Zähne. Deshalb braucht gute Betreuung vor allem eines: den Blick auf das Ganze.
Bei Lorenz & Schlotmann in Münster werden Kinder von der Vorsorge über den Zahnwechsel bis hin zu kieferorthopädischen Fragestellungen gemeinsam begleitet. Für Eltern bedeutet das kurze Wege und abgestimmte Entscheidungen. Für Kinder ein vertrautes Team, das ihre Entwicklung über viele wichtige Jahre kennt.
Denn das Ziel ist nicht nur, dass Zähne heute gesund sind. Sondern dass sich ein gesundes Lächeln gut entwickeln kann.











