12. Mai 2020 / Allgemein

Eigene Parkplätze für Lastenfahrräder

Vorrangig in der Innenstadt

Lastenradparkplatz

Foto (Stadt Münster): Einkäufe umweltfreundlich vom Markt nach Hause transportieren: Auf dem Domplatz sind nun auch acht Stellplätze für Lastenräder eingerichtet worden. Ein eigenes Parkschild kennzeichnet die Standorte. 


Das Amt für Mobilität und Tiefbau hat in der Frauenstraße, der Schillerstraße und am Domplatz Stellplätze für insgesamt 16 Lastenfahrräder eingerichtet. Drei weitere Lastenradstellplätze werden in der Bismarckallee, nahe der Mensa am Aasee gebaut. An den neu eingerichteten Abstellplätzen können die Lasten-Leezen sicher an einem Anlehnbügel angeschlossen werden. Die Stellplätze sind mit einem eigenen Schild oder einem Piktogramm für Lastenräder gekennzeichnet.

"Lastenräder erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Öffentliche Abstellanlagen für Lastenräder sind ein wichtiger Baustein, ihre Nutzung im Alltag komfortabler zu machen", freut sich Stadtbaurat Robin Denstorff über das neue Angebot. Nicht alle Besitzerinnen und Besitzer eines Lastenrads hätten die Möglichkeit dieses auf Privatgrund sicher abzustellen, gerade in den dicht bebauten innenstadtnahen Wohnquartieren, zumal diese Räder mehr Platz als die "normalen" Fahrräder benötigen. Die Zahl der Lastenradstellplätze in diesen Quartieren soll weiter ausgebaut werden.

"Die geschaffenen Abstellanlagen für Lastenräder sind gezielt entlang bestehender und zukünftiger Fahrradstraßen in den zentrumsnahen Quartieren geplant worden. Der Standort am Domplatz ermöglicht zudem auch größere Einkäufe umweltfreundlich vom Markt mit dem Lastenrad nach Hause zu transportieren", erläutert Max Stewen vom Fahrradbüro des Amtes für Mobilität und Tiefbau.

Um das Parken der üblichen Fahrräder auf den neu geschaffenen Abstellplätzen für Lastenräder zu vermeiden, wurden bei vier der fünf Standorte auch deren Abstellkapazitäten ausgebaut. Es müsse sich nun zeigen, wie die neuen Lastenradstellplätze angenommen werden. Danach könne entschieden werden, ob es Anpassungsbedarf hinsichtlich ihrer Erkennbarkeit und ihrer Benutzerfreundlichkeit gebe, so Stewen.

 

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