30. Juli 2026 / Polizeimeldungen

Durchsuchungen im Münsteraner Stadtgebiet

Polizei geht gegen Drogenkriminalität vor

Foto (Polizei Münster): Bei den Durchsuchungen stellte die Polizei Münster einen bunten Strauß an Drogen, Bargeld und Waffen sicher.


Die Polizei Münster hat am frühen Mittwochmorgen (29.07.) wegen des dringenden Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen in Münster ermittelt. Mit der Unterstützung der Einsatzhundertschaft durchsuchten die Teams der Kriminalpolizei in den Stadtteilen Kinderhaus, Handorf und Gievenbeck Wohnungen von sieben Personen. Hierbei vollstreckten sie zwei von der Staatsanwaltschaft Münster beantragte und vom Amtsgericht Münster erlassene Haftbefehle gegen einen 22-jährigen Mann mit deutsch-togoischer Staatsangehörigkeit und gegen einen 31-jährigen Mann mit deutsch-algerischer Staatsangehörigkeit.

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Beamtinnen und Beamten Kokain im dreistelligen Grammbereich, Marihuana im Kilogrammbereich, eine scharfe Schusswaffe, weitere Hieb- und Stoßwaffen und circa 100.000 Euro Bargeld auf. Darüber hinaus nahmen sie einen 57-jährigen Deutschen vorläufig fest. Dieser wird am heutigen Tag (30.07.) dem Haftrichter vorgeführt.

"Die Polizei Münster geht konsequent gegen banden- und gewerbsmäßigen Betäubungsmittelhandel vor. Durch die Maßnahmen in Kinderhaus, Handorf und Gievenbeck konnten unsere Kolleginnen und Kollegen umfangreiche Beweismittel gegen eine Gruppierung sicherstellen, die unseren Ermittlungen zufolge eine tragende Rolle im Rauschgifthandel, insbesondere im Münsteraner Stadtteil Kinderhaus, gespielt hat. Ich danke allen Einsatzkräften für ihr entschlossenes und professionelles Handeln. Gleichzeitig gilt: Unsere Ermittlungen laufen mit Hochdruck weiter, um das Netzwerk vollständig zu durchleuchten und die Hintergründe umfassend aufzuklären", betont Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf.

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