6. Juli 2022 / Allgemein

Domplatz-Oase lädt zum Verweilen ein

80 Stühle schaffen lauschige Plätzchen unter den Linden

Domplatz
Veröffentlicht am 6. Juli 2022 um 07:35 Uhr

Foto (Stadt Münster): Ab Mitte Juli bis Mitte September laden Stühle zum Verweilen an der Ostseite des Domplatzes zum Verweilen ein. Die Aktion steht im Kontext des Handlungsprogramms "Stadt.Raum.Leben - Münsters Mitte machen", in dem viele Akteure mit der Stadt die Innenstadt zukunftsfähig gestalten möchten. Von links nach rechts: Norbert Vechtel, Leiter Ordnungsamt, Eva-Maria Jazdzejewski, Münster Marketing, Diana Walbröl Münster Marketing, Christopher Festersen, Leiter Stadtplanungsamt, Robin Denstorff, Stadtbaurat, Fritz Schmücker, stv. Leiter Münster Marketing, Hans-Bernd Köppen, Kirchengemeinde St. Lamberti, Dr. Ansgar Buschmann, ISI, Simone Thiesing, Stadtplanungsamt, Annette Brachthäuser, Diözesanbaudirektorin, Bernadette Spinnen, Leiterin Münster Marketing.


Ganz entspannt unter den duftenden Linden auf dem Domplatz Platz nehmen, in der Mittagspause das mitgebrachte Butterbrot essen, einen Stopp beim Stadtbummel einlegen oder sich zum Plausch mit Freunden und Freundinnen treffen – dazu gibt es ab dem 13. Juli die passenden Sitzgelegenheiten.  An der Ostseite des Domplatzes, dort, wo sonst entlang der Rückseite der Giebelhäuser Autos parken, stellen Münster Marketing und die Initiative Starke Innenstadt (ISI) 80 Stühle in einem warmen Sandsteingelb auf und laden die Menschen ein, diesen kleinen Teil des zentralen Platzes als "Domplatz-Oase" zu "besetzen".

Jeder, der möchte, kann sich entspannt niederlassen, seinen Stuhl in die Sonne rücken oder in den Schatten stellen und den Domplatz als einen Ort der Ruhe und Entschleunigung genießen. Morgens um 10 Uhr werden die Stühle aufgestellt, abends um 20 Uhr wieder weggeräumt. Ebenso verschwinden die Stühle zu Marktzeiten. Die Aktion ist zeitlich begrenzt und soll den Sommer über bis Mitte September laufen.

Als Ausweichmöglichkeit für die betroffenen Anwohnerparkplätze wandelt die Stadt nahegelegene bewirtschaftete Parkflächen in reine Anwohnerparklätze um. Alle, die einen Bewohnerparkausweise für die Parkzone C haben, erhalten dazu ein persönliches Informationsschreiben mit allen Details. Die Parkflächen für mobilitätseingeschränkte Menschen bleiben bestehen.

Impulsgebend für diese Aktion war die Werkstatt zur zukünftigen Entwicklung des Domplatzes im Kontext des Handlungsprogramms "Stadt.Raum.Leben – Münsters Mitte Machen", in dem viele Akteure aus den verschiedensten Bereichen zusammen mit der Stadt die Innenstadt zukunftsfähig gestalten möchten. Im Fokus steht dabei, die Innenstadt zu einem lebendigen Ort zu entwickeln, an dem sich Menschen gerne aufhalten und sich wohlfühlen. In vielen Kommentaren beim vergangenen Dialogtag auf dem Prinzipalmarkt äußerten Bürger und Bürgerinnen den Wunsch nach mehr Sitzmöglichkeiten in der Stadt, ohne etwas konsumieren zu müssen.  

Die "Domplatz-Oase" ist ein Projekt des Zentrenmanagements, gefördert vom Land NRW. Mehr Infos zu "Stadt.Raum.Leben – Münsters Mitte Machen" gibt es auf der Website: www.münsters.mitte.machen.de 

Meistgelesene Artikel

Kinderrechtefest 2026 im Südpark: Gemeinsam für die Rechte der Kinder
Kinder & Familie

Mehr als 60 Einrichtungen und Organisationen beteiligen sich mit kostenfreien Mitmachaktionen sowie Spiel-, Sport- und Kreativangeboten.

weiterlesen...
Fünftes naturkundliches Ehrenamtsforum
Bildung & Wissenschaft

Naturforschung im LWL-Museum für Naturkunde erleben

weiterlesen...
Coesfeld: 36-Jährige tödlich verletzt
Polizeimeldungen

Tatverdächtiger 43-jähriger Ehemann festgenommen / Polizei Münster richtet Mordkommission ein

weiterlesen...

Neueste Artikel

Nach gescheiterter Hinrichtung: Pike verlässt Krankenhaus
Aus aller Welt

Nach der gescheiterten Hinrichtung in Tennessee machte Christa Pike zuletzt gesundheitliche Fortschritte. Jetzt hat sie das Krankenhaus verlassen.

weiterlesen...
Erste Bilanz: Keine Toten bei Erdbeben in Panama
Aus aller Welt

Verglichen mit den jüngsten Erdbeben in Venezuela und Kolumbien fällt die erste Katastrophenbilanz in Panama recht glimpflich aus. Es gab mindestens 27 Verletzte.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

awm-Kampagne wirbt für mehr Respekt im Arbeitsalltag
Allgemein

Beleidigungen und Bedrohungen gegen Mitarbeitende: Plakate, Radiospots und Social-Media-Beiträge zeigen konkrete Situationen und Lösungen

weiterlesen...
Blindgängerverdacht auf dem Lamberti-Kirchplatz wird am 11. Oktober überprüft
Allgemein

Freilegung ausnahmsweise an einem Sonntag / Im Fall einer Entschärfung beginnt die Evakuierung mittags

weiterlesen...