Foto (LWL/Henrike Hochschulz): Vieles ist im Umbruch: Wie können wir mit den Krisen umgehen? Prof. Dr. Patricia Ohrmann gibt Tipps.
Klimawandel, Ukraine-Krieg, Regierungskrise - viele Menschen leiden unter den aktuellen Entwicklungen, empfinden zunehmend Stress, in solchen krisenhaften Zeiten zu leben. Immer mehr Menschen fühlen sich zusammen mit dem ohnehin schon stressigen Alltagsleben erschöpft und kommen an ihre Grenzen. Prof. Dr. Patricia Ohrmann, Ärztliche Direktorin der Klinik Münster im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), empfiehlt, dass Betroffene körperliche und psychische Symptome eines solchen Stresszustandes ernst nehmen sollten. Dazu gehören zum Beispiel Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder auch Schlafstörungen. Die Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie erklärt: Stress erhöhe das Risiko für psychische Erkrankungen - besonders für Depressionen und Angsterkrankungen. Sie empfiehlt in unserem Interview zum Thema Alltagsstress, dass Menschen auf ihre Ressourcen achten sollten: "Nehme ich mir ausreichend Pausen? Schlafe ich genug? Kann ich Belastungen eventuell anders verteilen oder mir Hilfe suchen? Kann ich auch einmal 'Nein' zu einer weiteren Anforderung sagen?" - das sollten sich Menschen immer wieder fragen, so Ohrmann. Sie berichtet aus ihrem Alltag in der LWL-Klinik Münster: "In unserer Klinik erleben wir oft, dass Menschen zwischen Beruf, Versorgung von Angehörigen und Familie und ihren eigenen Ansprüchen an ihre Grenzen kommen. Zusammen mit den Patientinnen und Patienten suchen wir in deren oft dicht gepackten Tagen nach Möglichkeiten für Entlastungen und wichtigen Entspannungsphasen."
Mehr Tipps, Hinweise und Erklärungen finden Sie im Interview mit der LWL-Expertin unter diesem Link: https://scomp.ly/lwl-stressfaktoren-p












