Foto (Hanno Endres): Toto Hölters und Stefan Nászay bringen Franz Kafkas radikale Erzählung in einer eigenen Textfassung als intensives Zwei-Personen-Spiel auf die Bühne.
Ein namenloses Wesen hat sich ein unterirdisches Labyrinth erschaffen – durchdacht, perfekt, sicher. Und doch wächst mit jeder Kontrolle die Angst: Was, wenn etwas eindringt? Was, wenn die größte Bedrohung im eigenen Denken liegt?
Toto Hölters und Stefan Nászay verkörpern die widersprüchlichen Facetten einer Figur, die zugleich Architekt und Gefangener ihrer eigenen Sicherheitsarchitektur ist. Zwischen Instinkt und Reflexion, Klarheit und Wahn entsteht ein physisches Duell gegen das eigene Denken – und gegen das, was draußen lauert.
Der Bühnenraum wird selbst zum unfertigen Bau: offen, verwinkelt, voller Schatten. Geräusche, Atem, Tropfen und Bruchstücke von Klang machen das Unsichtbare hörbar. Licht enthüllt Bedrohung – Dunkelheit gebiert Fantasie. Das Publikum sitzt mitten im Labyrinth.
DER BAU trifft den Nerv unserer Zeit: Wie viel Sicherheit verträgt Freiheit? Und wann wird Schutz zum Gefängnis? Ein 60-minütiges Theatererlebnis – konzentriert, atmosphärisch, unmittelbar.
Termine und Informationen
Spiel: Stefan Nászay, Toto Hölters | Regie: Toto Hölters | Textbearbeitung: Stefan Nászay
Dauer: ca. 60 Minuten, keine Pause
Premiere: Samstag, 28.02.2026, 20:00 Uhr
Weitere Termine:
Fr. 06.03.26 • 20 Uhr | Sa. 07.03.26 • 20 Uhr | Fr. 20.03.26 • 20 Uhr | Fr. 27.03.26 • 20 Uhr |
Fr. 17.04.26 • 20 Uhr | So. 26.04.26 • 18 Uhr












