9. November 2025 / Wirtschaft & Finanzen

Das Münsterland zeigt, wie Wärmewende geht

Diskussionsveranstaltung mit NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur zur Wärmewende

Fotos (Westfalen AG, Münster): NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und Westfalen-CFO Jesko von Stechow sind sich einig: Das Münsterland hat das Potenzial, Vorreiter für die Wärmewende in NRW zu sein.


Wie gelingt eine erfolgreiche Energiewende im Münsterland? Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft jetzt zusammen mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung bei der Westfalen AG, die gemeinsam mit der Wirtschaftsinitiative Münster, der FH Münster und dem Energieunternehmen 2G Energy zu der Veranstaltung in Münster geladen hatte.

Vor rund 200 Besuchern betonte Neubaur in ihrem Beitrag das Potenzial innerhalb der Region, das über das Münsterland hinaus beispielgebend sein könne: „NRW macht Wärme klimafreundlich und portemonnaieschonend – mit innovativen Lösungen statt fossilen Abhängigkeiten. Dafür brauchen wir starke Partner. Das Münsterland zeigt, wie Wärmewende geht: mit innovativen Unternehmen, engagierten Städten und Gemeinden, einer starken Wissenschaft und einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn. So kann die Region Vorreiter in Nordrhein-Westfalen sein und zeigen, dass regionale Zusammenarbeit echte Veränderung schafft.“


Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutierten unter Moderation von Sandra Wulf (l., WIN) und Kai Tenzer (r., Cyrano) im Westfalen Forum gemeinsam zu Zukunftsperspektiven für die Wärmewende im Münsterland.

Daran schloss auch Westfalen-Finanzvorstand Jesko von Stechow an und machte im selben Atemzug auf die aktuellen Hürden aufmerksam: „NRW und vor allem das Münsterland haben das Innovationspotenzial, um Vorreiter bei der Wärmewende zu werden. Unternehmen und Kommunen brauchen aber auch Planungssicherheit und Vertrauen. Zu viel Regulierung sorgt für Verunsicherung und verzögert die Wärmewende. Am Ende brauchen wir günstigen Strom. Nur so werden auch mehr Kunden auf nachhaltige Wärmelösungen umsteigen.“

Bei der Veranstaltung hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über Ideen bis hin zu konkreten Projekten auszutauschen. So wurde die Wärmewende aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Neben einem Impulsvortrag vom Präsidenten der Handwerkskammer Münster Jürgen Kroos und Dr. Eckhard Göske, Leiter Industrie bei der IHK Nord Westfalen, wurde das Programm vervollständigt von Diskussionsbeiträgen und Kurzvorträgen von unterschiedlichen Münsterländer Unternehmen und Institutionen. Darunter der Kreis Steinfurt, die BASF Coatings oder die St. Franziskus-Stiftung Münster, die alle die Energie- und Wärmewende aus ihren jeweiligen Perspektiven angegangen sind.

„Das Münsterland hat die besten Voraussetzungen die Wärmewende zu einem Erfolg zu machen“, so Mathias Kersting, Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Münster. „Wir haben die Ideen, wir haben die Unternehmen und die entsprechenden Ressourcen. Jetzt müssen wir nur noch unsere Kräfte bündeln.”

Meistgelesene Artikel

Musik, Talk und jede Menge Kohle
Genuss & Lifestyle

Adam Riese empfängt Reinhold Beckmann, Corinna Bilke und Adolf Winkelmann

weiterlesen...
17 Meter hohe Weihnachtstanne schmückt den Prinzipalmarkt
Kirche & Glauben

65 Jahre alter Baum der Familie Israel kam per Tieflader aus Hiltrup in die Innenstadt

weiterlesen...

Neueste Artikel

Eine Tote und drei Verletzte bei Feuer in Wohnhaus
Aus aller Welt

Bei einem Brand in Sachsen kommt eine 81-Jährige ums Leben. Auch ein Kleinkind ist unter den Verletzten.

weiterlesen...
Messerangriff: Mutter und zwei Kinder auf Intensivstation
Aus aller Welt

Nach dem Messerangriff auf eine Familie in Bergkamen werden die Mutter und zwei Kinder weiter intensivmedizinisch behandelt. Lebensgefahr besteht laut Staatsanwaltschaft nicht.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Stadtwerke Münster feiern 25 Jahre Ökostrom
Wirtschaft & Finanzen

Vom Pionier zum Standard: Seit 25 Jahren setzen die Stadtwerke Münster auf grünen Strom

weiterlesen...