10. Juni 2025 / Sport

Das Herz des Golfsports schlägt für den guten Zweck

Golfer erspielen 3400 Euro für die Deutsche Krebshilfe

Foto (GC Gut Hahues): Die Siegerinnen und Sieger des Telgter Benefiz-Turniers für die Deutsche Krebshilfe mit (hintere Reihe): Clubpräsident Norbert Niermann (4. v.l.) und Turnierorganisatorin Dr. Karin Hans (3. v.l.)


Im Kalender des Golfclubs Gut Hahues ist das Benefiz-Turnier für die Deutsche Krebshilfe eine feste Größe. Und so standen, lange bevor der letzte Flight das Ziel erreicht hatte, schon die eigentlichen Gewinner des Wettspiels fest. Es waren alle 60 Golfsportler und -sportlerinnen, die sich in den Dienst der guten Sache gestellt und mit ihren Startgeldern und Spenden insgesamt 3400 Euro Erlös erspielt haben.

Dr. Karin Hans zeigte sich bewegt von dieser großen Solidarität: „Die Benefiz-Reihe ist uns allen im Telgter Golfclub ein Herzens-Anliegen. Dass auch einige Mitglieder aus anderen Clubs unserer Einladung gefolgt sind, rundet das Event wunderbar ab“, so die Organisatorin des Turniers, die daran erinnerte, dass jeder in seinem Umfeld schwer oder gar unheilbar Erkrankte hat. Sie war sich mit Clubpräsident Norbert Niermann einig: „Alle, die durch ihre Turnierteilnahme die Deutsche Krebshilfe unterstützt haben, sind Helden.“   

Soziales Engagement und sportlicher Ehrgeiz gehen dabei Hand in Hand. So kam am Pfingstmontag der Wettkampf um beste Drives, kluge Annäherungen rund um Grün und präzises Putten nicht zu kurz. 18 Bahnen galt es vorgabewirksam zu bewältigen. Der Bruttosieg ging an Alexander Schmitz, der sich 28 Bruttopunkte erspielte. Die Netto-Wertung erfolgte in drei Klassen. Jeweils den ersten Platz sicherten sich Daniel Schröder, Golfclub Brückhausen (42 Nettopunkte, HCP-Klasse bis 25,5), Erik Harbring (39 Nettopunkte, HCP-Klasse bis 34) und Finn Tilbeck (52 Netto-Punkte, HCP-Klasse ab 34,1). Alle Platzierten haben die Qualifikation für das Regionalfinale der Deutschen Krebshilfe im August im Golfclub Schloss Haag e.V. in der Tasche und treten dort um den Einzug in das Bundesfinale an. 

Sonderwertungen sorgten für ein reizvolles Turnier
Zwei Sonderwertungen sorgten auf der Runde für zusätzlichen Reiz. Den „Longest-Drive“ bei den Herren holte sich Daniel Schröder (233 Meter); bei den Damen schlug niemand weiter als Dr. Jeanine Müller-Keuker, deren Ball bei 175 Metern landete. Dieter Holtkötter entschied den „Nearest to the Pin“ mit 1,65 Metern für sich, bei den Damen war es Gerburgis A. Niehaus (3,70 Meter).     

Die Wettspiele zugunsten der Deutschen Krebshilfe gelten als Europas größte Benefiz-Golfturnierserie. Nach eigenen Angaben der Organisation erspielten vom ersten Abschlag vor 44 Jahren bis heute Golfaktive deutschlandweit rund 9,7 Millionen Euro.

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