Foto (Sandra Then): Anlässlich des anhaltenden Krieges lesen Daryna Mavlenko, Carola von Seckendorff und Ilja Harjes aus dem Schauspielensemble aus Serhij Zhadans neuem Gedichtband Chonik des eigenen Atems – 50 und 1 Gedicht auf Deutsch und Ukrainisch vor.
Es sollte ein weiterer Gedichtband werden, schreibt Serhij Zhadan, über die östliche Landschaft im Winter, den nahenden Schnee, die Stimmen in der Luft, die Weinberge, die Stadt am Horizont, die sich mit Lärm und Licht füllt. Doch am 24. Februar 2022, mit der großangelegten Invasion, brach die Zeit, verstummte die Poesie. Erst Monate später kehrte die Sprache zurück: „Zeit neue Gedichte zu schreiben / Bei den alten weint niemand mehr.“
Die großangelegte Invasion Russlands vom 24. Februar 2022 jährt sich, der Angriffskrieg auf die Ukraine dauert nun schon drei Jahre. Einen der Anfänge nehmen Russlands Bestrebungen, Gebiete zu gewinnen 2014, als russische Streitkräfte Teile der Ostukraine sowie die Halbinsel Krim besetzten.
Anlässlich des anhaltenden Krieges lesen Daryna Mavlenko, Carola von Seckendorff und Ilja Harjes aus dem Schauspielensemble aus Serhij Zhadans neuem Gedichtband Chonik des eigenen Atems – 50 und 1 Gedicht auf Deutsch und Ukrainisch vor. Prof. Dr. Irina Wutsdorf von der Uni Münster (Slavistik) wird einen Impulsvortrag zum Einstieg in das Thema geben.












