Fotos: TuS Saxonia
Zum Rückrundenstart der U17-Westfalenliga konnten die B-Juniorinnen des TuS Saxonia Münster drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. In einem ereignisreichen Match mit vielen spektakulären Torraumszenen bezwang Saxonia den Tabellennachbarn BV Werther mit 4:2.
Nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ suchen beide Teams von Beginn an den Weg nach vorn. In der 9. Minute wird Greta Buhs von Carlotta Anfang auf die Reise geschickt, kann sich von ihrer Gegenspielerin lösen und aus spitzem Winkel zum 1:0 vollenden. In einer temporeichen ersten Hälfte hält die Saxonia-Abwehr ihren Kasten sauber – auch ein Verdienst zweier Debütantinnen aus Saxonias spielstarker U15: Westfalenauswahl-Torhüterin Ida Jordan (für die verletzte Stammkeeperin Liah Bußmann) und Verteidigerin Marlene Lukas bieten in ihrem ersten Liga-Saisoneinsatz für die U17 eine ganz starke Vorstellung.

Saxonia erspielt sich ein klares Chancenplus, doch erst in der 35. Minute kann die Führung ausgebaut werden: Chiara Baumeister verwertet einen Steilpass von Nele Hülsbusch zum 2:0. Mit dem Halbzeitpiff erhöht Chiara aus einer ähnlichen Spielsituation heraus auf 3:0, dieses Mal nach einem Assist von Emmy Rösner.
Nach Wiederanpfiff zeigen die Gäste eine starke Moral und kämpfen sich zurück ins Spiel. Begünstigt durch eine kurze Tiefschlafphase der Saxoninnen steht es nach zwei Toren in der 54. und 56. Minute plötzlich nur noch 3:2. Im Gegenzug trifft Chiara nur die Latte. Die Vorentscheidung fällt in der 66. Minute: Zunächst verhindert Ida Jordan mit einer starken Parade das 3:3. Kurz darauf läuft Carlotta Anfang nach überragendem Pass von Tomma Englbrecht allein auf das Tor zu und trifft souverän zum verdienten 4:2-Endstand.

Saxonia klettert in der Tabelle auf Platz 10 und reist nun am kommenden Sonntag zum Tabellenvierten Warendorfer SU (8.3., 11 Uhr). Das Liga-Hinspiel gegen die WSU ging für Saxonia knapp mit 1:2 verloren. Im Kreispokal-Viertelfinale glückte jedoch die Revanche: Mit einem Sieg im Elfmeterschießen setzte das Team die Grundlage für den späteren Kreispokal-Titelgewinn.











