15. August 2025 / Politik

Grüne in Münster wollen mehr Wohnraum für Menschen in prekären Lebenssituationen schaffen

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Fotos (Paul Metzdorf): Lena Ilsemann (li) und Marie Diekmann wollen in neuen Wohnquartieren mindestens 5% der Wohnungen für Menschen in Notsituationen zur Verfügung stellen.


Münsters Grüne setzen sich in Anbetracht der stetig angespannteren Lage auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt für mehr Wohnraum für Menschen in schwierigen Lebenssituationen ein. In ihrem Kommunalwahlprogramm nehmen sie dabei besonders wohnungslose Menschen, Frauen nach dem Aufenthalt im Frauenhaus oder Haftentlassene in den Blick.

Lena Ilsemann, Grüne Direktkandidatin für Rumphorst, kommentiert: „Frauen, die aus Frauenhäusern kommen, haben schon genug Probleme in ihrem Leben. Es ist nicht zumutbar, dass sie dann auch noch viel Energie für das Finden einer passenden Wohnung aufbringen müssen. Als Grüne wollen wir hier gegensteuern und dafür sorgen, dass die Stadt in neuen Wohnquartieren mindestens 5% der Wohnungen für Menschen in Notsituationen zur Verfügung stellen kann.“

Marie Diekmann, Grüne Direktkandidatin für Mauritz-Mitte ergänzt. „Klar ist aber auch, dass diese Maßnahme nur für manche Menschen auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt eine wirkliche Entlastung bringt. Zusätzlich brauchen wir auch allgemein mehr Wohnungen, gerade im sozial geförderten Wohnungsbau. Unser Ziel ist, dass stadtweit in Zukunft 40% der Neubauwohnungen staatlich gefördert sind.“

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