19. Januar 2024 / Fit & Gesund

Erkältungs- und Grippesaison in Münster: Gesundheitsamt gibt Tipps zur Vorbeugung

Stadt registriert steigende Influenzazahlen

Grippe

Mit der kalten Jahreszeit hat die Hochsaison der grippalen Infekte und der echten Grippe (Influenza) begonnen. Seit Mitte Dezember verzeichnet das Robert-Koch-Institut (RKI) steigende Influenzazahlen im gesamten Bundesgebiet – ein Trend, den das städtische Gesundheits- und Veterinäramt auch für Münster bestätigt. Die Stadt rät insbesondere Risikogruppen daher dazu, sich impfen zu lassen. Zudem können erkrankte Menschen selbst Maßnahmen umsetzen, um sich und andere zu schützen.

Alle Personen, für die die Ständige Impfkommission (Stiko) die Grippeschutzimpfung empfiehlt, sollten sich möglichst bald noch impfen lassen, falls dies noch nicht geschehen ist, empfiehlt das Gesundheitsamt der Stadt Münster. Dazu gehören über 60-Jährige, chronisch Kranke sowie Menschen mit Vorerkrankungen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen sowie Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich sollten laut Stiko-Empfehlung vorbeugend handeln. Alle an der Grippeimpfung Interessierten sollten sich hausärztlich beraten lassen.

Die typischen Herbst- und Winterkrankheiten breiten sich in Münster derzeit vornehmlich unter Kindern und Jugendlichen im Schulalter aus. Ein paar einfache Regeln können helfen, eine Ausbreitung der Viren in der Schule oder daheim zu verhindern. Das Gesundheitsamt empfiehlt, sich mehrmals täglich die Hände mit Seife zu waschen, in die Ellenbeuge statt in die offene Hand zu niesen oder zu husten. Zudem reduziert regelmäßiges Stoßlüften von Räumen die Wahrscheinlichkeit von Übertragungen.

Grundsätzlich kann jeder Mensch – neben der Grippeschutzimpfung und den genannten Hinweisen – Maßnahmen ergreifen, um sich und andere zu schützen. Bei akuten Symptomen sollten Betroffene drei bis fünf Tage beziehungsweise bis zur Verbesserung des Befindens zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden. Ist das nicht möglich, dienen Masken zum Fremd- und Eigenschutz. Sollten die Symptome nicht abklingen oder sich verschlechtern, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

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