6. September 2020 / Allgemein

Auch in Corona-Zeiten: Mehrweg statt Einweg für den Klimaschutz

Stadt wirbt für verpackungsfreien Einkauf

Unverpackt

Foto (Stadt Münster): Caroline König (2.v.l.) von der Klenko freut sich, dass die Stadt zusammen mit den Unverpackt-Läden in Münster ein weiteres Zeichen für mehr Klimaschutz im Alltag setzen kann. V. l. Meike Schulzik ("Einzelhandel zum Wohlfühlen"), Caroline König, Anja Minhorst ("natürlich unverpackt"), Michael Obermeier (Superbiomarkt) und Janis Matheja ("fairTEiLBAR").


Auch zu Corona-Zeiten bleibt die Vermeidung von Verpackungsmüll wichtig. Deshalb warb die städtische Koordinierungsstelle für Klima und Energie (Klenko) im August im Rahmen der Mitmachkampagne "KlimaMischpoke" stadtweit für Mehrweg beim Einkauf. Unter dem Motto "Wiedersehen macht Freude" riefen Plakate und Radiospots dazu auf, Mehrwegverpackungen beim Einkauf zu verwenden.

Gemeinsam mit den Unverpackt-Läden (Warendorfer Straße, Hammer Straße, Kreuzviertel), der "fairTEiLBAR" (Hammer Straße) sowie den Superbiomarkt-Filialen mit Unverpackt-Abteilungen (Grevener Straße, Münster Arkaden) setzt die Stadt mit einer kleinen Geschenk-Aktion ein weiteres Zeichen für mehr Klimaschutz im Alltag. In den Läden gibt es ab sofort und so lange der Vorrat reicht kleine in Münster produzierte Gratis-Mehrwegbeutel, die mit Süßigkeiten, Seifen, Waschnüsse und anderen unverpackten Dingen befüllt werden können. Unterstützt wird die Aktion von der Initiative "Münster für Mehrweg".  

"Es gibt viele Möglichkeiten den eigenen Alltag Schritt für Schritt klimafreundlicher zu gestalten. Die Mitmachkampagne 'KlimaMischpoke' unterstützt jede und jeden dabei ", sagt Caroline König. "Viele konkrete Tipps und Anreize für einen klimafreundlichen Lebensstil, auch für die Bereiche Wohnen, Energie und Mobilität, hält die 'KlimaMischpoke' bereit."  

Weitere Informationen gibt es im Stadtnetz unter www.klima.muenster.de.

Meistgelesene Artikel

Münster wird zum Herzstück der europäischen Batterieproduktion
Wirtschaft & Finanzen

Mehr als 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treiben in der „FFB PreFab“ bereits die industrienahe Fertigung von Batteriezellen voran.

weiterlesen...
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Aus aller Welt

Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Entwarnung nach Sprengstoffverdacht in Mittelfranken
Aus aller Welt

Ein verdächtiger Gegenstand stoppt alle Züge in Treuchtlingen. Mit einem vergessenem Gepäckstück hat der Vorfall trotz Entwarnung nichts zu tun - die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.

weiterlesen...
Wal treibt im Greifswalder Bodden – möglicherweise tot
Aus aller Welt

Erneut ein Wal in der Ostsee: Das Tier wurde ohne Lebenszeichen im Greifswalder Bodden entdeckt – und soll nun untersucht werden.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Dirtbike-Anlage in Gremmendorf gesperrt
Allgemein

Vandalismus auch auf der Bikepark-Anlage in Nienberge

weiterlesen...